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Stoltenberg Energie GmbH

Ihr Spezialist für Erdwärme und Wärmepumpen

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"Von Erdwärme bis Energiepflanze"

Selent – Dass der Klimawandel nicht nur Probleme, sondern auch Chancen und Perspektiven für die Wirtschaft bringt, war das bestimmende Thema einer Podiumsdiskussion, zu der der Unternehmensverband Ostholstein- Plön am Montagabend in das Technologiezentrum Blomenburg eingeladen hatte.

Zu den Teilnehmern gehörten Helmut Lamp (Mitglied des Bundestages), Volkram Gebel (Landrat des Kreises Plön), Johannes Kremer (Leiter des Beratungsunternehmens BFE Institut für Energie und Umwelt aus Stockelsdorf), Stefan Brumm (Leiter der Unternehmensentwicklung bei EON- Hanse) sowie Hermann Stoltenberg (Seniorchef des auf Erdwärme spezialisierten Unternehmens Stoltenberg Energie aus Schönberg).

Zur Einstimmung auf die Diskussion hatte Helmut Lamp in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes BioEnergie zunächst in einem Vortrag mit teils drastischen Zahlen und Prognosen auf die nach seinen Worten deutlichen Anzeichen eines folgenreichen Klimawandels aufmerksam gemacht. Gleichzeitig zeigte er Möglichkeiten auf, wie eine entsprechende Wirtschaftsstruktur den klimatischen Veränderungen begegnen und negative Folgen zumindest abschwächen könnte. So gehöre seiner Ansicht nach die Zukunft den Energiepflanzen. „Ein Bereich, bei dem wir uns im Anfangsstadium befinden“, so Lamp. Allein in der damit verbundenen Entwicklung, Produktion und Verarbeitung, in Speicher- und Nutzungsmöglichkeiten lägen enorme Chancen für die Wirtschaft, so der Referent.

In der anschließenden Diskussion äußerte Landrat Gebel einige Zweifel am prognostizierten Boom der Energiepflanze und fragte unter anderem, ob nicht auch eine großflächige Mais-Monokultur problematisch sei und ob jede einzelne Biogasanlage, deren Anzahl auch im Kreis Plön zunehme, aus energetischen Gründen wirklich sinnvoll sei, wenn die Abwärme nicht genutzt werde und der Wirkungsgrad oftmals unter 50 Prozent liege.

Mit einer möglichen Alternative konnte Hermann Stoltenberg aufwarten, als er einige Vorteile der Erdwärmenutzung aufzählte: Der Einsatz einer Wärmepumpe verringere sowohl den Kohlendioxid-Ausstoß als auch die Heizkosten deutlich, im Sommer könne sie zum Kühlen, langfristig zum Entfeuchten sowie zur kombinierten Wärmerückgewinnung genutzt werden. Deshalb sei die Nachfrage derzeit groß, mitunter stoße das fünfköpfige Team des Schönberger Unternehmens bereits an seine Kapazitätsgrenzen.

Quelle: Kieler Nachrichten - Ostholsteiner Zeitung

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