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Stoltenberg Energie GmbH

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Pufferspeicher und Wärmepumpen

Übersicht

>> Pufferspeicher optimieren den Wärmepumpenbetrieb

>> Technische Notwendigkeit eines Pufferspeichers

>> Mit Pufferspeichern die Stromkosten senken

>> Überbrückung von Sperrzeiten

>> Kombination von Pufferspeichern

>> Neueste Beiträge und Fragen zum Thema

Pufferspeicher optimieren den Wärmepumpenbetrieb

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Pufferspeicher mit 200 Litern Fassungsvermögen (Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH) 

Der Einsatz eines Pufferspeichers ist unverzichtbar, sofern eine Wärmepumpe mit Heizkörpern kombiniert wird. Zudem kann der Pufferspeicher in vielerlei Hinsicht genutzt werden, um den Wärmepumpenbetrieb energetisch, technisch und wirtschaftlich zu optimieren. Grundsätzlich dient der Pufferspeicher dazu, Wärme aufzunehmen, möglichst verlustfrei zu speichern und dem Zeitpunkt und Umfang des Bedarfes entsprechend wieder abzugeben.

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Technische Notwendigkeit eines Pufferspeichers

Wird eine Wärmepumpe in einer Immobilie eingesetzt, die ganz oder zum Teil über Radiatoren oder Flachheizkörper beheizt wird, so ist der Einsatz eines Pufferspeichers eine technische Notwendigkeit. Diese resultiert aus dem Prinzip der Kompression und anschließenden Entspannung des Kühlmittels innerhalb des Wärmepumpenkreislaufs. Die Entspannung des Kühlmittels erfolgt nämlich nur dann, wenn die erzeugte Wärme auch tatsächlich abgegeben werden kann. Da pro Zeiteinheit nur ein begrenzter Wärmestrom von Heizkörpern aufgenommen werden kann, steigt der Druck des Kältemittels, sodass eine sogenannte Hochdruckstörung entsteht. Dieser Effekt tritt auch auf, falls herkömmliche Pufferspeicher eingesetzt werden, die über nicht ausreichend große  Wärmetauscherflächen verfügen. Darüber hinaus wird mit dem Einsatz eines Pufferspeichers auch erreicht, dass sich Wärmepumpen besser takten lassen und durch längere Ein- und Ausschaltintervalle letztlich die Wärmepumpe länger wartungsfrei arbeitet.

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Mit Pufferspeichern die Stromkosten senken

Sofern der Strom der Wärmepumpe durch einen Zweitarif bereitgestellt wird, so kann ein Pufferspeicher dazu eingesetzt werden, um die Heizwärmeerzeugung in Perioden zu verlegen, die wirtschaftlich günstig sind. Dieses folgt dem bekannten Prinzip der Nachtspeicherheizung, die den günstigen Nachtstromtarif zur Wärmeerzeugung nutzt, um tagsüber Wärme abzugeben. Prinzipiell sind dabei der Pufferspeichergröße keine Grenzen gesetzt, sodass auch zu 100% der Nachtstrom eingesetzt werden könnte. Trotzdem sollte berücksichtigt werden, dass es aus energetischer Sicht nicht sinnvoll ist, zu große Mengen an warmen Wasser vorzuhalten, da auch dieses unnötige Stromkosten verursachen kann. Im Einfamilienhausbereich ist es daher gängige Praxis Pufferspeicher bis zu einer Größe von 500 Litern einzusetzen, um ein Verhältnis von Tag- zu Nachstrom von 40% zu 60% anzustreben.

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Überbrückung von Sperrzeiten

Wärmepumpenheizungen, die mit einem Zweitarifstrom versorgt werden, können zu Spitzenlastzeiten bis zu 3 mal 2 Stunden pro Tag vom Energieversorger abgeschaltet werden. Daher sind Pufferspeicher auch Instrument, um diese Sperrzeiten zu überbrücken. Da die Energieversorger die Sperrzeiten mittels der Rundsteuerempfänger entsprechend der tatsächlichen Last steuern, sind die resultierenden Sperrzeiten jedoch weitaus kürzer, sodass sich ein neben dem Einsatz eines Pufferspeichers weiterer technischer Aufwand für eine Sperrzeitüberbrückung nicht lohnt. Bei Gebäuden ohne oder mit nur wenig Speichermassen können durch Sperrzeiten Abkühlungen von 1 bis 2 Kelvin auftreten, die sich durch den Einsatz eines Pufferspeichers vermeiden lassen. Es sei denn, der Temperaturfühler im Pufferspeicher sendet bei Eintritt der Sperrzeit gerade das „Ein“-Signal zum Anlauf der Wärmepumpe. Da für die Abschaltzeit vom Energieversorger kein Vorsignal gegeben wird, befindet sich dann kein oder nur ein geringes nutzbares Temperaturniveau im Pufferspeicher, sodass es zu größeren Temperaturverlusten kommen kann.

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Kombination von Pufferspeichern

Bei Bedarf großer Puffervolumina können auch mehrere Pufferspeicher hydraulisch miteinander verbunden werden. Mehrere Puffer können in Reihe, parallel und nach Tichelmann verbunden werden. Während eine parallele und Reihenschaltung sich selbst erklären ist es bei dem Tichelmann-Prinzip doch etwas Anderes. Das Prinzip besteht darin, dass das durchfließende Wasser überall die gleiche Weglänge zurücklegen muss (gleiche Rohrdurchmesser, gleiche Länge). In Folge dessen entstehen über jedem Element die gleichen Druckverluste, so dass alle Teile gleichmäßig durchströmt und warm werden oder aber gleichmäßig befüllt bzw. entladen werden. Dieses hat wiederum energetisch und letztlich auch wirtschaftliche Vorteile.

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Hier finden Sie weitere Informationen zu Wärmepumpen im Altbau

>> Hydraulischer Abgleich einer Wärmepumpenheizung

>> Heizkörper und Wärmepumpen

>> Dämmung und Wärmepumpen

Neueste Beiträge und Fragen zum Thema

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Hallo Zusammen, ich möchte sie höflich anfragen, was sie zur Rotex Luft-Wasser-Wärmepumpe Typ ROTEX HPSU compact meinen, wenn man sie ohne zusätzlichen Pufferspeicher betreiben würde? So wie es aussieht, hat die Rotex Luft-Wasser-Wärmepumpe ja einen integrierten Pufferspeicher, oder? Würde es bei einer Kombination aus einer Fußbodenheizung und 2 zusätzlichen Radiatoren Sinn machen, einen zum Beispiel 500l großen zusätzlichen Pufferspeicher mit einzubauen? Danke im voraus für ihre Meinung :-)

Natürlich nehmen wir keine Bewertungen einzelner Produkte oder Hersteller vor. Zur Rotex Luft-Wasser-Wärmepumpe Typ ROTEX HPSU compact selbst sei angemerkt, dass es sich hierbei wohl um eine Wärmepumpe mit einem integrierten Warmwasserspeicher handelt, der zusätzlich den Anschluss einer Solarwärmeanlage zur Brauchwasserunterstützung vorsieht. Wird die Luft-Wasser-Wärmepumpe auch zum Heizen eingesetzt, wovon wir ausgehen, sollte in jedem Fall über die Installation eines Pufferspeichers nachgedacht werden. Hier wäre z. B. ein 300 Liter Pufferspeicher unserer Meinung nach sinnvoll. Grundsätzlich würden wir empfehlen, sich die Wärmepumpe nicht auf eigene Faust auszusuchen, sondern sich von einem Fachmann beraten zu lassen und ein Gesamtkonzept ausarbeiten zu lassen. Das ist der erste sinnvolle Schritt zu einer langfristig energiesparenden Wärmepumpenheizung.

Hallo, wir wollen ein 145m² Feritghaus in Holzrahmenbauweise (Energiesparrhaus) 2 Etagen nächstes Jahr bauen. Jetzt sagt mir mein Heizungsbauer das ich einen 200 Liter Pufferspeicher in Kombination mit der Buderus Logatherm WPS K mit integrierten 175 Liter mit Warmwasserspeicher einbauen soll. Weil der RWE würde am Tag ab und zu mal den Strom für die Wärmepumpe abschalten und dafür bräuchte ich den Pufferspeicher für die Übergangszeit, wenn der Strom abgeschaltet ist. Jetzt sagt mir mein Fertighausanbieter bei der Bemusterung, dass das mit dem Pufferspeicher totaler Quatsch wäre und und den Thermostaten das ich mir die zusätzliche 1000 € sparen könnte. Mein Bruder meinte auch das ich den Pufferspeicher nicht brauche und deswegen auch getrost auf die Thermostate verzichten kann, da ich die Temperatur auch über die Verteiler regeln kann! Er hat nämlich auch keinen Pufferspeicher und kommt betstens damit zu recht! Außerdem müßte die Wärmepumpe die 175 Liter Trinkwasser und 200 Liter Pufferspeicher warm halten. Jetzt weiß ich auch nicht was richtig ist bin im Moment wirklich ratlos!! Hoffe Sie können mir da weiterhelfen.

Sofern Sie einen klassischen Zwei-Tarif-Strom wählen, so ist das EVU berechtigt, diesen Strom zeitweise abzustellen. Kommt in der Praxis selten vor, trotzdem brauchen Sie einen „Pufferspeicher“. Diese Funktion kann aber auch die Fussbodenheizung übernehmen. Diese speichert die Wärme länger als das der Strom vom EVU abgeschaltet wird. Haben Sie zB einen zusätzlichen Heizkreis mit Heizkörpern, so wird ein „weiterer“ Pufferspeicher aus vorgenanntem Grund und aus den technischen Anforderungen der Wärmepumpe notwendig. Daneben gibt es noch weitere „Für und Wider“, die immer wieder für die gleiche Diskussion sorgen. In der Praxis werden vermehrt Pufferspeicher auch bei ausschließlicher Nutzung einer Fussbodenheizung eingesetzt.

Wir sind momentan dabei, unser 1 Familienhaus zu bauen (154m2). Die Heizung wird eine VWS 62/2 von Vaillant (Sole Wasser Wärmepumpe). Das Haus wird ausschließlich über Fussbodenheizung beheizt. Der Heizungsbauer riet uns, den vorgesehenen 300 L Pufferspeicher durch eine hydraulische Weiche zu ersetzen. Meine Frage ist nun, ob das energetisch sinnvoll ist oder, ob nur der Gewinn des Heizungsbauers maximiert werden soll. Als Preisabzug für den dann entfallenden Pufferspeicher im Wert von ca. 1000€ wollte er dann 200€ zum Abzug bringen. Können Sie mir hier weiterhelfen? Eine weitere Frage ist der Sinn einer Warmwasser Zirkulationspumpe. Macht diese aus energetischer Sicht Sinn? Die Leitungslängen in einem 1 Familienhaus (ohne Keller) sind doch eher kurz.

Grundsätzlich wäre es aus technischer Sicht möglich, einen Pufferspeicher durch eine hydraulische Weiche zu ersetzen, wenn eine alleinige Fussbodenbeheizung vorliegt. Dann übernimmt die Fussbodenheizung sozusagen den Puffereffekt. Aus rechtlicher Sicht ist eine solche Lösung anzuzweifeln, da verschiedene Urteile diese Zweifel untermauern. Zudem ist die Höhe des Erstattungsbetrages aus der Differenz des Wertes des Pufferspeichers zur hydraulischen Weiche, ebenfalls zu prüfen.

Guten Tag, ich trage mich mit dem Gedanken, mir einen Warmwasserspeicher der Größenordnung 90 Kubikmeter in die Einfahrt meines Hauses zu bauen, mit dem Zweck, die Sonnenwärme im Sommer mittels Kollektoren dort zu speichern und im Winter abzurufen. Meine Frage: Sind Sie in der Lage überschlägig zu berechnen, welche Temperatur der Speicher verliert, wenn ich ihn z.B. mit 1/2 m Styrodur wärmedämme? Ausgangsdaten: der Speicher soll eine Außenhülle aus Beton bekommen, die dann mit Styrodur nochmals zum Erdreich hin gedämmt werden soll (lichte Speicherhöhe = 3 m, lichte Speicherbreite = 3 m, lichte Speicherlänge = 10 m). Beziehen soll sich die Berechnung auf eine Warmwassertemperatur von 95°C; wie gesagt, für mich wäre interessant zu wissen, welche Temperatur der Speicher im Zeitraum von ca. 1/2 Jahr verlieren würde, ohne dass die Wärme 'angezapft' wird ... Falls Sie mir hier weiter helfen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar!

Ausgehend von Ihren Daten und unter Annahme einer konstanten Bodentemperatur von 10°C rings um den Speicher komme ich überschlagsweise auf folgende Ergebnisse: Die Temperatur sinkt zuerst mit 0,008 K/h, dieser Wert fällt bis auf 0,005 K/h in einer Hyperbel-Funktion ab. Es ergibt sich eine Endtemperatur von ca. 65°C. Erfreulich fand ich, dass auf Ihr Posting (http://www.wer-weiss-was.de/theme261/article5641220.html) tatsächlich eine durchaus korrekte Antwort kam, zumindest stationär, ohne Berücksichtigung des Temperaturverlaufs im Speicher. Es ist also nicht alles Quatsch, was man im Internet findet. Wir hoffen, Ihnen damit geholfen zu haben. Sollten Sie Detailfragen haben, sind wir gerne bereit, Ihnen ein Angebot über unsere Beratungsarbeit auszustellen.

Wir befinden uns mitten in der Bauphase eines 2 Familienhauses. Bei Vertragsabschluß wurde zu unserer Luft-Wasser-Wärmepumpe ein Puffersepicher mit 400-Liter angeboten. Nun soll nur noch ein 200-Liter Pufferspeicher eingebaut werden, da dies angeblich voll und ganz ausreichend wäre. Das Haus ist mit Fußboden-Heizung und zusätzlichen Heizkörpern in den Bädern ausgestattet. Reichen 200-Liter Pufferspeicher wirklich aus oder ist ein 400-Liter Pufferspeicher sinnhafter?

Wie Sie bereits den Ausführungen auf unserer website entnommen haben, ist die Integration eines Pufferspeichers aus mehreren Gründen notwendig bzw. zu empfehlen. Notwendig wird ein Pufferspeicher dann, wenn ein Heizkreis mit Heizkörpern versorgt werden soll. Ohne einen Pufferspeicher könnte die Wärmepumpe unter bestimmten Bedingungen, die „Wärme nicht loswerden“ und eine Hochdruckstörung resultieren. Sind in Ihrem speziellen Fall die Heizkörper ausschließlich in den Rücklauf der Fußbodenheizung eingebunden, so kann vorgenannter Punkt ausgeschlossen werden und ein Pufferspeicher ist diesbezüglich nicht zwingend notwendig. Zu empfehlen ist ein Pufferspeicher grundsätzlich auch zum optimalen Takten der Wärmepumpe oder zum wirtschaftlichen Ausnutzen von Nachtstromtarifen. Damit solche Vorteile aber wirklich finanziell greifen, ist ein hohes Speichervolumen notwendig. Ein 400 Liter Speicher wäre da eher zu empfehlen. Ohne weitere Kenntnis des Fußbodenheizungs- und Heizkörperanteils ist aber diesbezüglich keine sinnvolle Aussage zu treffen, inwieweit ein solches Speichervolumen finanziell quantifizierbare Vorteile aufweist. Wir stehen Ihnen gerne für eine detaillierte Beratung zur Optimierung Ihrer Wärmepumpenheizung zur Verfügung.

Hallo zusammen! Wir haben vor kurzem eine Wärmepumpe von Junkers (STE 75) in unseren Neubau bekommen. Im Angebot der Installationsfirma wurde uns ein Pufferspeicher mit angeboten, den wir dann auch installiert haben wollten. Nun sind die Installationsarbeiten abgeschlossen und der Pufferspeicher ist nicht mit eingebaut worden. Auf Anfrage unsererseits teilte uns die Firma mit, dass der Pufferspeicher nicht notwendig sei und eigentlich auch totaler Blödsinn sei. Was sind denn die genauen Vorteile des Puffers und ist der Nicht-Einbau nun mit Mehrkosten (z.B. Strom) für uns verbunden?

Ein Pufferspeicher ist aus technischer Sicht dann notwendig, wenn zum Beispiel Heizkörper Verwendung finden, die man kurzfristig „abschalten“ kann. Die Wärmepumpe, die auf dem Verdampfungs-, Komprimierungs- und Entspannungsprozess eines leicht sidenden Kühlmittels beruht, könnte im Fall der Sperrung der Ventile in Hochdruckstörung gehen, da die produzierte Wärme nicht abgegeben werden kann und sich das Kühlmittel nicht mehr verflüssigt und entspannt. Sofern Ihr Haus ausschließlich über eine Fußbodenheizung beheizt wird, ist zumindest die technische Notwendigkeit eines Pufferspeichers nicht mehr gegeben, obwohl dieser auch zu anderen Optimierungsfunktionen herangezogen werden könnte. „Quatsch“ ist es deshalb in keinem Fall, eine Pufferspeicher zu nutzen, da zum Beispiel die Wärmepumpen-Taktung optimiert oder auch Nachtstromtarife bei ausreichender Dimensionierung des Puffers besser ausgenutzt werden könnten.

Unsere Wärmepumpe hat ein Ungleichgewicht in der Wasserbereitung zur Heizung. Nämlich 47% für Wasser und 53% für die Heizung, woran kann das liegen?

Wahrscheinlich haben Sie eine Warmwasserzirkulation laufen, die ungeregelt den gesamten Tag über warmes Brauchwasser durch das Gebäude zirkulieren lässt. Abhilfe würde hier eine Zeitschaltuhr schaffen, die nur zu festgelegten Zeiten (z.B. ab 06:30 Uhr morgens bis 08:30, dann von 11:30-12:30 und von 17:00-18:00, je nach Ihrem Nutzungsprofil) die Zirkulationspumpe aktiviert.

Hallo, wir haben eine 18 Jahre alte Ölzentralheizungsanlage und überlegen die Umstellung auf eine andere Heizung. Die Anlage steht im Altbau (Bj. 1958) mit ursprünglich ca. 120 qm. Der Anbau (1996) hat auch ca. 120 qm - beide Wohnungen verfügen über Heizkörper (keine Fußbodenheizung). Kann die Wärmepumpe den Bedarf für Heizung und Warmwasser decken? Mit welchen Kosten ist dann etwa zu rechnen? Alternativ käme eine Pelletsheizung in Frage! Was sind die Vor- und Nachteile?

Eine Wärmepumpe kann und sollte auch den Bedarf an Heiz- und Brauchwasser decken. Da der Brauchwasserbedarf oftmals nur 15% des gesamten Heizenergieeinsatzes ausmacht, ist es wirtschaftlich nicht sinnvoll, die Brauchwasserbereitung über ein extra zu diesem Zweck zu installierendes System zu decken. Die zur Brauchwasserbereitung – und zum Heizkörperbetrieb im Altbau – notwendigen höheren Temperaturen können technisch problemlos von der Wärmepumpe erzeugt werden. Dies sollte aber natürlich in die Planung der Anlage eingehen und eventuell eine Mittel- oder Hochtemperaturwärmepumpe gewählt werden. Dies gilt sowohl für Sole- als auch Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Im Vergleich zum Heizöl erscheinen die Holzpelletpreise aktuell mit ca. 190€ pro Tonne - das entspricht einem Äquivalent von ungefähr 40 Cent pro Liter - recht günstig. Betrachtet man nur die reinen Heizkosten, so kostet die kWh aus Holzpellets ca. 4,5 Cents. Die durch eine Erdwärmeheizung erzeugte kWh kostet jedoch nur ca. 2,5 Cents. Die „etwas“ günstigeren Investitionskosten sollten dabei immer auch mit der eigentlichen Lebensdauer der Anlagenkomponenten ins Verhältnis gesetzt werden. Aufgrund der vielen mechanischen Bauteile einer Holzpelletheizung kann man hier maximal mit einer Lebensdauer von 15 Jahren rechnen. Eine Wärmepumpe hält mindestens 20 Jahre. Und die Sonden weit länger als 50 Jahre. Daneben entfallen die Kosten für den Schornsteinfeger, jährliche Wartungen, Reparaturen etc. Und natürlich das jährliche Nachbestellen, Preise vergleichen, Asche entsorgen und die mit der Holzverbrennung einhergehenden Geruchs- und Feinstaubbelastungen.

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