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Stoltenberg Energie GmbH

Ihr Spezialist für Erdwärme und Wärmepumpen

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Luft/Wasser - Wärmepumpe

Prinzip der Luft/Wasser - Wärmepumpe

Die Luft/Wasser – Wärmepumpe kann unabhängig von Grundstücks- und wasserrechtlichen Bedingungen überall eingesetzt werden und ist die in der Anschaffung günstigste Wärmepumpenart. Luft ist ein überall verfügbares, unerschöpfliches Medium, wobei Wasser das Medium darstellt, an das die gewonnene Wärme übertragen wird. Eine Luft/Wasser – Wärmepumpe kann in Innenräumen oder im Freien aufgestellt werden.

Innenaufstellung einer Luft/Wasser - Wärmepumpe

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Luft/Wasser - Wärmepumpe als Innenaufstellung (Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH) 

Bei der Innenaufstellung steht die Wärmepumpe innerhalb des zu beheizenden Hauses, meistens im Keller. Die Zu- und Abluft wird über zwei separate Schläuche von der Wärmepumpe der Außenluft entnommen und an anderer Stelle dieser wieder hinzugeführt. Dabei ist zu beachten, dass die abgegebene Luft nicht in den Ansaugstrom der eingehenden Luft gelangt, da sich sonst ein thermischer Kurzschluss einstellen könnte. Eine Innenaufstellung einer Luft/Wasser – Wärmepumpe sollte daher möglichst an einer Ecke des Hauses erfolgen, sodass die Zu- und Abluftschläuche orthogonal voneinander die Wärmepumpe verlassen.

Außenaufstelllung einer Luft/Wasser - Wärmepumpe

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Luft/Wasser - Wärmepumpe als Außenaufstellung (Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH) 

Bei der Aussenaufstellung steht die Wärmepumpe im Freien. Dies hat natürlich platzsparende Effekte auf die kellerraumnutzung und ermöglicht in aller Regel eine einfachere Montage. Darüber entstehen z. B. Ansauggeräusche der Wärmepumpe nur außerhalb des Hauses, sodass ein geräuschärmerer Betrieb resultiert. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Rohrleitungen im Freien liegen und es bei nicht fachmännischer Isolierung zu Energieverlusten kommen kann. Über die Ästhetik einer Luft/Wasser – Wärmepumpe im Garten lässt sich bekanntlich streiten.

Luft/Wasser – Wärmepumpe als Splitgerät

Eine interessante Kombination der Außen- und Innenaufstellung stellen die Splitgeräte dar. Bei Splitgeräten wird die Wärmepumpe im Keller (im Hausinneren) installiert und der Verdampfer separiert von der Wärmepumpe außen aufgestellt. Das spart teure und laute Luftkanäle sowie Lüfterleistung, wie sie bei konventionellen innen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpen notwendig wären.

zweistufige Luft/Wasser-Wärmepumpe

Eine zweistufige Luft/Wasser-Wärmepumpe erreicht Vorlauftemperaturen von bis zu 80 Grad. Damit kann die zweistufige Luft/Wasser-Wärmepumpe jede konventionelle Heizung ersetzen. Mit Hilfe eines zusätzlichen zweiten Kältekreislauf wird das durch den ersten Kreislauf erwärmte Wasser auf der zweiten Stufe auf die benötigte Endtemperatur gepumpt. Die Wärmepumpe erzeugt die Wärme also in zwei Stufen, was auch die Bezeichnung „zweistufige Wärmepumpe“ erklärt. Bisher lagen die technisch erzielbaren Vorlauftemperaturen meist bei etwa 65 Grad, sodass Luft-Wasser-Wärmepumpe insbesondere in Altbauten, die höhere Temperaturen bedurften, nicht zum Einsatz kamen. Der Einsatz einer zweistufigen Luft/Wasser-Wärmepumpe sollte jedoch mit dem Einsatz anderer Luft/Wärmepumpen, die unter Umständen Optimierungen am Heizungssystem erfordern, individuell verglichen werden, um eine langfristig energiesparende Heizwärmeversorgung zu realisieren.

Effizienz einer Luft/Wasser – Wärmepumpe

Die Luft/Wasser - Wärmepumpe ist starken Schwankungen ausgesetzt, was auf die Energieeigenschaften des Wärmeträgers Luft zurückzuführen ist. Besonders im Winter arbeitet diese Wärmepumpe daher ineffektiver. Um sie vor Vereisung zu schützen, ist eine Zusatzelektroheizung installiert. Diese wird, falls nötig, automatisch zugeschaltet. Unter der Annahme, dass der bereits in der Anlage enthaltene Heizstab an ca. 20 besonders kalten Tagen im Winter zum Einsatz kommt, so entstehen Folgekosten von bis zu 100€ bei einer 6kW – Wärmepumpenanlage.

Vorteile:

  • geringe bauliche Maßnahmen
  • nahezu überall einsetzbar ohne Genehmigungsverfahren
  • Außenaufstellung möglich

Nachteile:

  • Elektrische Zusatzheizung nötig
  • Geringere Effizienz in monovalenter Betriebsweise

Hier finden Sie weitere Informationen zu Wärmepumpentechnik

>> Sole/Wasser - Wärmepumpe

>> Wasser/Wasser - Wärmepumpe

>> Luft/Luft - Wärmepumpe

>> Gas - Wärmepumpe

>> Brauchwasser - Wärmepumpe

Neueste Beiträge und Fragen zum Thema

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Wir möchten nun endlich unsere Heizungsanlage Bauj. 1970 Buderus-Ölheizung 60 kw erneuern. Wir heizen zusätzlich mit einem Specksteinofen im Wohnzimmer. Es wohnen z. Zt. 4 Personen im Haus und verbrauchen mit der alten Anlage ca. 3.500 lt. Heizöl und 7mtr. Holz. Da unser Haus keine ideale Ausrichtung für eine Solaranlage hat, wurde uns ein Öl-Brennwertanlage in Verbindung mit einer Brauchwasserwärmepumpe Angeboten. Die Wärmepumpe soll entweder aus dem Keller oder durch den Schornstein und einer Luftklappe im Dachgeschoß die warme Luft entziehen, da hier im Sommer die höchsten Temperaturen sind. Wie hoch sollte die Umgebungstemparatur zur Luftentnahme sein? macht es Sinn die warme Luft über den Kamin aus dem Dachgeschoß ca. 10m zu holen? was ist im Winter, da ist es oben am kühlsten? zudem wurde mir empfohlen sämtliche Heizkörperthermostate 27 Stck auszuwechseln kosten ca. 1.100 € was darf solch eine Anlage ca. 28 kw kosten?

In aller Regel würde man eine Brauchwasserwärmepumpe eher einem alten Heizungssystem hinzufügen, um dieses effizienter zu machen. Wenn Ihre Ölheizung ausgetauscht werden muss, würden wir empfehlen, dass Sie auf ein komplett anderes System z. B. Erdwärme oder Luftwärme umsteigen. Der Austausch der Thermostate ist vielfach im Zuge eines hydraulischen Abgleichs der Heizkörper notwendig, sofern sich diese nicht voreinstellen lassen. Der hydraulische Abgleich ist bei einer Heizungssanierung vorgeschrieben und energetisch auch sinnvoll.

Wir sind gerade im Begriff eine Villa auszubauen, Bj. 1948, EG und OG (soll rein Bürofläche werden) haben je ca. 115 m², das DG soll ausgebaut werden mit ca. 70-80 m² Wohnfläche. Das DG wird gleich gedämmt (U=0,14 W/m²K), die Fenster werden ebenfalls alle erneuert, im kommenden Jahr soll ein WDVS angebracht werden. Nun stellt sich die Frage, ob der Betrieb einer Luft-Wasser-Wärmepumpe bei Betrieb mit Heizkörpern einer Gas-Brennwerttherme vorzuziehen ist? Wie ist ihre Meinung? Können Sie evtl. Angebote unterbreiten?

In Ihrem Fall würde die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sowohl monovalent (alleinige Heizung) als auch bivalent-alternativ (Spitzenlastabdeckung über konventionelle Heizung) durchaus Sinn machen. Es scheint, dass Ihre Villa nach Umbau einen guten Dämmungsstandard erreicht, sodass auch mit Heizkörpern davon auszugehen ist, dass Sie bis auf wenige Ausnahmen mit einer Vorlauftemperatur von etwa 45°C hervorragend Ihr Haus beheizen können. Geht man von einem monovalenten Betrieb aus, so wird die im Vergleich zu einer Fussbodenheizung höhere Vorlauftemperatur die Effizienz der Luft-Wasser-Wärmepumpe reduzieren.

In der Größenordnung Ihrer Immobilie ist hierbei allerdings nur mit Mehrkosten von etwa 100€ im Jahr zu rechnen. Insgesamt sind bei einem ganzjährigen Betrieb und z. B. einem Stromtarif von 16 Cents pro Kilowattstunde vermutlich um die 1000€ an Heizkosten für Heizung und Warmwasser zu veranschlagen. Diese Werte bedürfen natürlich einer genaueren Berechnung, sollen Ihnen jedoch grundsätzlich zeigen, dass eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eine lohnende Alternative ist.

Wir haben zudem >> Angebote für Luft-Wasser-Wärmepumpen, die preislich mit Gas-Brennwertheizungen konkurrieren und trotzdem 50% der Heizkosten einsparen.

Hallo, wir planen gerade einen Neubau mit einer Wohnfläche von 135 qm2 + Keller. Ist es bei dieser Größenordnung der Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sinnvoll oder sollten wir eine Gasbrenntherme (in Kombination mit Solar für Warmwasser) einbauen lassen? Und was wären die Kosten für beide Modelle?

Ein Neubau in dieser Größenordnung ist sehr gut geeignet für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Luft-Wasser-Wärmepumpen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und die Preise inklusive komplettem Zubehör und Installation reichen von etwa 10.000€ bis etwa 18.000€. Eine Gasbrennwerttherme ist günstiger. Die Preise inklusive Solarwärmeanlage und Einbau liegen hier eher bei 10.000€ bis 12.000€. Allerdings verursacht eine Gasbrennwerttherme natürlich etwa doppelt so hohe Heizkosten pro Jahr als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Unser Fertighaus(Bj.1975) wurde 2009 aufgestockt und im EG energetisch saniert, d.h. neue Fenster 3 fach Verglasung und neue Isolierung der Außenwände (neuer K-wert 0,20) angebracht. Das neue OG hat Passivhausstandard, ist mit einer Fußbodenheizung und mit einer Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.Die Daikin Altherma WP 10,73 kw, die z.Z. nur die FB-Hz im OG versorgt, haben wir etwas größer gewählt und bereits mit Puffer, weil das EG in diesem Jahr auch noch angeschlossen werden soll, wird z.Z. mit Elektro-Nachtspeicher beheizt. Hier müssen nun Rohre und Heizkörper eingebaut werden. Nun zu meinen Fragen: 1975 bin ich bei der Berechnung der El-Heiz, bei einem Außenwand K-Wert von 0,4 von 80Watt/m2 ausgegangen. Kann man nun, bei der Halbierung des k-wertes auf 0,2 von ca. 40Watt/m2 ausgehen? Der Energiepass weist 18,2kwh/m2a Endenergiebedarf für die Hz aus. Was für Heizkörper würden Sie empfehlen, da wir die Vorlauftth. möglichst nieder halten wollen. Wir hätten auch die Möglichkeit im Esszimmer(25m2) eine Wandheizung von ca. 10m2 einzubauen, was aber sicher nicht ausreichend ist, oder doch? Wie ist ihre Meinung zu diesen Themen. Ihrer Antwort sehe ich gespannt entgegen und bedanke mich jetzt schon recht herzlich dafür.

Grundsätzlich haben natürlich Flächenheizungen aufgrund der geringeren Vorlauftemperatur zur Beheizung der Räume einen positiven Einfluss auf die Effizienz der Wärmepumpe. Alternativ können auch spezielle Niedertemperaturheizkörper Verwendung finden, ganz nach der Maxime: Umso größer, desto besser. Bei Heizkörpern wirken sich Rohre mit einem größeren Querschnitt positiv auf den benötigten Umwälzpumpenstrom aus. Bei einer Fussboden- oder Wandheizung lohnt sich eine „engere“ Verlegung der Heizschleifen.

Bei alledem empfehlen wir bei diesen Überlegungen aus Praxissicht aber auch die Baukosten im Auge zu behalten. Vielfach kann die nachträgliche Verlegung einer Fußbodenheizung recht teuer werden. Auch wenn diese Form der Wärmeabgabe als optimal in Kombination mit einer Wärmepumpe zu bezeichnen ist, sollte die Effizienzsteigerung auch im Verhältnis zu den Mehrkosten stehen.

Erfahrungsbericht: Luftwärmepumpe kombiniert mit bestehendem Ölheizkessel

Ich besitze ein Haus mit 220qm beheizbarer Wohnfläche und Einliegerwohnungen. Das Haus wurde 1993 gebaut. Eine 28 kW Ölheizung war vorhanden. Das Mauerwerk besteht aus 30er Porotonsteinen, Ölverbrauch ca. 3500 l/Jahr! Errechneter kWh Verbrauch der Luftwärmepumpe ca. 12500 kWh im Jahr! Das nun installierte Heizungssystem läuft bivalent, d. h. bis -6 Grad läuft die Luft-Wärmepumpe und dann, wenns kälter wird, übernimmt die Ölheizung und beheizt den Puffer- (500l Speicher) und Brauchwasserspeicher.

Betriebskosten: Ölheizung: 3500l Öl (im Durchschnitt pro Jahr), 100€ Schornsteinfeger, 80€ Wartung, 200€ Strom, 251€ Techem. Ergibt bei einem Ölpreis von 0,60€ insgesamt ca. 2800€! Luft-Wasser-Wärmepumpe: (bivalent) verbraucht ca. 12500 kWh mal 0,148€. Dazu kommen ca. 200l ÖL mal 0,60€ Ergibt insgesamt Kosten von ca. 1800€!

Anschaffungskosten: Glatte 18000€. Davon sind noch 2200€ Förderung des BAFA abzuziehen. Meine Mieter bezahlen 70€ mehr Miete, aber weniger Nebenkosten. Daher war für sie die Umstellung kostenneutral. Ich hätte auch die Kosten der Anschaffung ohne Rückfragen auf die Miete umlegen können. Die genaue steuerliche Ersparnis kann ich noch nicht beurteilen. Grobe Rechnung: 840€ Miete pro Jahr. 300€ weniger Energiekosten ergibt 1140€ Ersparnis/Jahr. Mein Stromversorger fördert die Wärmepumpe noch mit 600kWh/Jahr, 10Jahre lang. Da die Pumpe erst seit Sept. 2008 läuft, kann ich genaueres erst Sept. 2009 sagen. Dass wir einen extremen Winter hatten, macht es nicht einfacher, einen Vergleich zu ziehen.

Fazit: Für mich war hauptsächlich die Unabhängigkeit und Kostenersparnis wichtig. Zudem werden nun alle Räume mit der gleichen Temperatur beheizt, da die Wärmepumpe Außen- und Innentemperatur gesteuert ist. Damit kann kein Mieter mehr überheizen. Ich habe so eine besser Kostenkontrolle und eine höhere Kaltmiete! Zudem muss ich nicht mehr den Ölpreis beobachten und wie ein Broker meine Tankauffüllung von der Spekulation auf fallende oder steigende Ölpreise abhängig machen: So habe ich jederzeit einen genauen Überblick über den Verbrauch und wesentlich weniger Aufwand bei der Wartung der Anlage.

Bilder vom Projekt:

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Günter Grass nutzt Erdwärme von Stoltenberg Energie


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