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Stoltenberg Energie GmbH

Ihr Spezialist für Erdwärme und Wärmepumpen

Große Mühlenstraße 45
24217 Schönberg

Telefon: +49 (0)4344.41 10-0
Telefax: +49 (0)4344.41 10-20

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Glossar - Begriffe verständlich erklärt

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Übersicht

>> Wärmebrücke

>> Wärmeleitfähigkeit

>> Wärmepumpe

>> Wärmepumpenkühlung

>> Wärmepumpeneinsatz

>> Wärmepumpenkennzahlen

>> Wärmepumpeneinteilung

>> Wärmepumpentechnik

>> Wärmerückgewinnung

>> Wärmetauscher

>> Wandheizung

>> Warmluftheizung

>> Warmwasser

>> Warmwasserbereitung

>> Warmwasser-Schichtenspeicher

>> Warmwasserspeicher

>> Wasserkraft

>> Wasserrechtliche Erlaubnis

>> Wasserstoff

>> Wasser/Wasser-Wärmepumpen

>> Watt

>> Windenergie

>> Wirkungsgrad

>> Wohnungslüftung

Wärmebrücke

Wärmebrücken sind Zonen der Außenbauteile, bei denen gegenüber der sonstigen Fläche ein besonders hoher Wärmeverlust auftritt. Neben geometrischen gibt es insbesondere konstruktive Wärmebrücken, die an Bauteilanschlüssen auftreten. An diesen Stellen können sich im Übrigen die raumseitigen Oberflächentemperaturen abkühlen und so Grundlage für eine eventuelle Schimmelpilzbildung sein. Wärmebrücken müssen deshalb besonders konstruktiv behandelt und energetisch optimiert werden. Die Beseitigung von Wärmebrücken ist zudem häufig günstiger umzusetzen als zusätzliche Dämmungsmassnahmen durchzuführen. Zur Optimierung von Niedertemperatur-Heizsystemen wie eine Erdwärmeheizung, sind diese Massnahmen nach der Heizungssanierung sehr sinnvoll.

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Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit eines Festkörpers, einer Flüssigkeit oder eines Gases ist bestimmt durch die Geschwindigkeit, mit der sich die Erwärmung an einem Punkt durch den Stoff ausbreitet. Die Wärmeleitfähigkeit ist also das Vermögen eines Stoffes thermische Energie mittels Wärmeleitung in Form von Wärme zu transportieren.

 Warum wird in Wärmequellen der Wärmepumpe nicht viel höhere Wärmeleitfähigkeit durch Materialien wie Kupfer o.ä. angestrebt?

Da Wärme nachgeliefert werden muss, bestimmt sich die Tauscherfläche bei identischen Wärmeleitfähigkeiten innerhalb und ausserhalb des Bohrloches nicht mehr direkt durch die Bohrlochdimensionen. Wird nun ein Verpressmaterial eingesetzt, daß sich nur durch einen noch höheren Wärmeleitwert als Bentonit (ca. 2,5 W/(m*K)) auszeichnet, so könnte zwar mehr Wärme an die PE-Rohre der Erdwärmesonde herangebracht werden, aber das umgebende Gestein ist hier die Bremse: es kann aus den weiter entfernt gelegenen Wärmequellen nicht schnell genug nachgeliefert werden.

Die gleiche Begründung gilt für eine Wärmesonde aus Kupfer oder ähnlichen Metallen, die zwar bessere Wärmeleitfähigkeiten als PE-Rohr aufweisen, aber durch die endliche Wärmeleitfähigkeit des umgebenden Gesteins ausgebremst werden.

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Wärmepumpe

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Funktion der Wärmepumpe (Quelle: BWP e.V.) 

Die Wärmepumpe dient in der Erdwärmeheizung als Wärmeaustauscher und Wärmeverdichter. Dies geschieht folgendermaßen: In der Wärmepumpe zirkuliert eine Flüssigkeit (Trägermedium oder Kältemittel) in einem geschlossenem Kreislauf. Mittels Verdampfung und der erneuten Verflüssigung dieses Trägermediums kann es in diesem Verlauf Wärme aufnehmen, auf die benötigte Heizungstemperatur bringen und wieder abgegeben.

Vergleichbar ist die Funktion einer Wärmepumpe mit dem umgekehrten Prinzip eines Kühlschrankes. Im Kühlschrank selbst wird die Wärme entzogen und hinter dem Kühlschrank mittels „Heizstäben“ wieder abgegeben. Sogar bei Temperaturen unter O° C kann nach diesem Prinzip Wärme gewonnen werden.

Wärmepumpen und Heizanlagen werden in unterschiedlichen Größen angeboten und auf den ermittelten Wärmebedarf eines Gebäudes abgestimmt.

Die Wärmepumpen-Bauarten lassen sich nach dem jeweiligen Arbeitsprinzip unterscheiden in

Zu den Kompressions-Wärmepumpen zählen die Elektro-Kompressions-Wärmepumpe und die Gasmotorische-Kompressions-Wärmepumpe. Sorptions-Wärmepumpen wiederrum lassen sich noch einmal in Absorptions- und Adsorptions-Wärmepumpen unterteilen. Weitere technische Lösungen, wie etwa die thermoelektrische Wärmepumpe werden voraussichtlich auf absehbare Zeit für die Beheizung von Gebäuden bzw. die Trinkwassererwärmung keine Bedeutung haben.

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Wärmepumpenkühlung

Eine Kühlung ist auch durch Wärmepumpen möglich. In Deutschland kaum bekannt, ist sie in den USA dagegen weit verbreitet. Reversible Wärmepumpen unterscheiden sich von rein wärmeerzeugenden Wärmepumpen vor allem darin, dass sie - je nach Zustand - entweder das Wärmen oder das Kühlen verbessern. Wichtig ist jedoch immer der Taupunkt, der bei einer Unterschreitung zur Bildung von Feuchte und somit Schimmel führen kann. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung kann neben der Regelungstechnik für Sicherheit sorgen.

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Wärmepumpeneinsatz

In Deutschland werden im Gegensatz zu Schweden, Österreich und der Schweiz Wärmepumpen noch zurückhaltend eingesetzt, da die Meinung vorherrscht, dass bei alten Gebäuden höhere Vorlauftemperatur unbedingt von Nöten seien. Was nicht beachtet wird, ist, dass Heizkörpern auch mit niedrigeren Vorlauftemperaturen betrieben werden können und konventionelle Kompressions-Wärmepumpen auch Vorlauftemperaturen über 55°C wirtschaftlich erreichen. Technisch sind Wärmepumpen monovalent als auch bivalent einsetzbar. Kombiniert man Wärmepumpen, so spricht man von einer Kaskadenschaltung oder einem EVI-Zyklus. Aus rein wirtschaftlicher Sicht sind zum Beispiel Erdwärmeheizungen nicht in gut gedämmten Neubauten zu empfehlen, sondern resultieren in Altbauten in den geringsten kWh-Preisen für die erzeugte Wärme.

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Wärmepumpenkennzahlen

Leistungszahl und Jahresarbeitszahl sind die wichtigsten Wärmepumpenkennzahlen. Die Leistungszahl gibt das Verhältnis zwischen der Wärmeleistung, die ans Heiznetz abgegeben wird und der aufgenommenen elektrischen Leistung der Wärmepumpe an. Die Leistungszahl gilt jedoch nur für einen bestimmten Betriebspunkt, sie ändert sich permanent je nach Quellen- und Heizungsvorlauftemperatur. Die wichtigere Wärmepumpenkennzahl ist jedoch die Jahresarbeitszahl, da diese über ein Jahr hinweg das Verhältnis zwischen abgegebener Wärmemenge (Heizwärme) und zugeführter Energie (Antriebsenergie) und enthält auch die anteilige Leistungen der Umwälzpumpen.

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Wärmepumpeneinteilung

Eine bekannte Einteilung folgt der Art der Wärmequelle und der Art des Heizkreises:

Dabei variiert die Wärmepumpen-Technik je nach der Art der Wärmequelle: Sonne, Außenluft, Innenluft, Grundwasser, Oberflächenwasser, Erdwärme und Abfallenergie unterteilt werden.

Nach der Art der Technologie differenziert man:

  • Kompression (elektrisch / gasmotorisch)
  • Sorption (Absorption / Adsorption)

Nach der Art der Wärmenutzung differenziert man:

  • Heizung
  • Warmwasser
  • Schwimmbad

Nach dem Verwendungszweck lassen sich Wärmepumpen in folgende Gruppen  unterscheiden:

  • Heizungswärmepumpen (meist auch zur Erzeugung von Warmwasser einsetzbar)
  • Warmwasser-Wärmepumpen

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Wärmepumpentechnik

Der Verdichter ist zentrales Element der Wärmepumpentechnik, da er das Temperaturniveau von der Wärmequelle zum Heizkreis erhöht. Im Gegensatz zu älteren Modellen läuft die heutigen Wärmepumpen mit vollhermetischen Scroll-Verdichtern und erreichen im Betrieb lediglich die Lautstärke eines leistunsgleichen Kühlschranks. Der Grund für die lange wartungsfreie Laufleistung ist die hermetische Abdichtung des Verdichters. Ein Spiralverdichter (Scroll-Verdichter) mit zwei archimedischen Spiralen verdichtet dabei das Arbeitsmedium. Neben dem Verdichter arbeitet man heute in aller Regel mit Kältemitteln, die bei niedrigen Temperaturen verdampfen und gleichzeitig eine hohe innere Wärme besitzen. Dazu gehören R 407 C, R 410 A, R 404 und R 134. Sie sind FCKW- und H-FCKW-frei, ungiftig, biologisch abbaubar und nicht brennbar.

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Wärmerückgewinnung

Bei der Wärmerückgewinnung gelangt die frische Luft - im Unterschied zu reinen Abluftsystemen – nicht unmittelbar von außen in die Räume, sondern wird in der Regel außen zentral angesaugt und über ein eigenes Kanalsystem in Wohn- und Schlafräumen geführt. Frisch- und Abluft strömen durch einen Wärmetauscher. Bei den Wärmetauschern werden grundsätzlich Kreuzstrom- von Gegenstromwärmetauschern unterschieden. Eine Wärmepumpe, die hinter den Fortluftauslass des Wärmetauschers geschaltet ist, kann einen zusätzlichen Teil der Abluftenergie nutzen.

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Wärmetauscher

In einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung überträgt der Wärmetauscher die mit der Abluft abgeführte Heizwärme wieder auf die frische Zuluft. Die Zuluft strömt vorgewärmt in den Raum ein. Damit ist nicht nur für stetigen Luftaustausch gesorgt, die kontrollierte Wohnraumlüftung spart so nebenbei auch Heizkosten.

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Wandheizung

Die Wandheizung gehört zu den Flächenheizungen und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Technisch ähnelt sie der Fußbodenheizung. Sie bedarf bei einer etwas höheren Vorlauftemperaturen jedoch weniger Fläche. Bei der Einrichtung eines Raumes sollte beachtet werden, dass die Wandheizung nicht durch Möbel verstellt werden darf. Bei der Montage mit Dübeln und Nägeln ist Vorsicht geboten, um die Kunststoff- oder Metallrohre der Wandheizung nicht zu beschädigen.

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Warmluftheizung

Die Warmluftheizung beruht darauf, dass Räume eines Hauses in Luftqualitäts- und Temperaturzonen eingeteilt werden. In der Frischluftzone werden zum Beispiel Schlaf- und Kinderzimmer mit Frischluft versorgt. Dabei wird die Außenluft angesaugt, gefiltert, mit unterschiedlichen Verfahren aufgeheizt und in die Frischlufträume geführt. Frischluft, die tagsüber nicht verbraucht wurde, strömt aus diesen Räumen in den Flur oder ins Treppenhaus, wo sie erneut angesaugt, gefiltert, aufgeheizt und wieder in den Wohnbereich geleitet wird. Wichtige Voraussetzung für eine Warmluftheizung ist, dass die Heizlast unter 10W/Quadratmeter liegt. Bei höheren Heizlasten kann die Luft die benötigte Wärmemenge nur bei erhöhten Zulufttemperaturen und/oder erhöhtem Luftwechsel transportieren.

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Warmwasser

Die rasche Bereitstellung von Warmwasser gehört heute in westlichen Ländern zum üblichen Wohnkomfort, hat sich aber noch etwas früher im Gewerbe und der Industrie durchgesetzt. Von Warmwasser spricht man im Temperaturbereich von etwa 30 bis 60°C, darüber hingegen von Heißwasser. Eine Wassertemperatur von 35°C empfindet der Durchschnitt als handwarm, während bei 55°C schon die Gefahr der Verbrühung beginnt – jedenfalls für Kinder. Deshalb werden die Thermostatventile in Wohnungen meist auf eine Normaltemperatur von 40°C eingestellt. In privat genutzten Immobilien beläuft sich der Energiebedarf der Warmwasserbereitung auf etwa 15% des Heizwärmebedarfs. Auf diesem Hintergrund ist der Einsatz der Solarthermie zur Warmwasserbereitung zwar ökologisch sinnvoll, jedoch wirtschaftlich auf Grund des geringen Beitrags und der hohen Investitionsksoten nicht zu empfehlen.

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Warmwasserbereitung

Der Begriff Warmwasserbereitung (auch Brauchwasserbereitung) bezeichnet die Erwärmung von Trinkwasser in einem Wassererwärmer. Diese werden nach ihrer Bauform und Art der Beheizung unterschieden. Als Beispiele sind zu nennen: Durchlauferhitzer, nebenstehende Warmwasserspeicher, indirekt beheizte Speicherwassererwärmer, Solar-Kombispeicher oder Warmwasser-Schichtenspeicher.

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Warmwasser-Schichtenspeicher

Mehr Warmwasserleistung bei gleichzeitig weniger Platzbedarf ist ein wesentliches Merkmal der Schichtenspeicher-Technologie. Gegenüber Speicherwassererwärmern mit Wärmeübertragung über Rohrschlangen ist die Aufheizzeit kürzer. Über einen außerhalb des Behälters montierten Plattenwärmetauscher wird das Wasser erwärmt und von oben in den Speicher geladen. So steht sofort nach Beginn der Speicherladung warmes Wasser zur Verfügung.

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Warmwasserspeicher

Wenn der Warmwasserspeicher für das Trinkwasser im abgesenkten Betrieb erwärmt wird und der Speicher ausreichend groß ist, steht die Leistung der Wärmepumpe den ganzen Tag über für Heizzwecke zur Verfügung. Wärmepumpen-Systeme bringen Trinkwassertemperaturen auf ein Niveau zwischen 45 °C und 50 °C - die Größe des Speichers sollte sich daher am Tagesbedarf ausrichten. Bei der Planung des Warmwasserspeichers ist das Arbeitsblatt 551 "Trinkwassererwärmungs- und Leitungsanlagen" der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfachs e.V. (DVGW) zu beachten.

Üblich sind Warmwasserspeicher in Größen von 300-400 Liter für ein Einfamilienhaus, das einen Verbrauch von ca. 200 Litern Trinkwarmwasser bei 450 C hat. Allerdings sollte das Volumen des Speichers groß genug sein, um vom EVU geschaltete Sperrzeiten überbrücken zu können. Damit wird das Auskühlen eines Gebäudes verhindert. Dies ist um so mehr angezeigt, wenn - wie bei Heizkörpern - keine zusätzliche Speichermasse (etwa Estrich bei Fußbodenheizungen) vorhanden ist. Um möglichst hohe Leistungszahlen der Wärmepumpe zu erreichen, werden gut konzipierte Warmwasserspeicher auf Wassertemperaturen von 45 °C ausgelegt.

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Wasserkraft

Wasserkraft bezeichnet die Strömungsenergie von fließendem Wasser, welche über geeignete Maschinen in mechanische Energie umgesetzt wird. In früheren Zeiten wurde diese mechanische Energie in Mühlen direkt genutzt, heute überwiegt die weitere Umwandlung zur Stromerzeugung.

Das Nutzen der Wasserkraft ist das Ausnutzen der potentiellen Energie des Wassers im Schwerefeld der Erde, die beim Nach-unten-Fließen in kinetische Energie umgewandelt wird. Das Wasser wird natürlicherseits durch Verdunstung, den Wind und schließlich den Regen in eine Hochlage gebracht, aus der es dann abfließt und dabei eine Nutzung durch den Menschen mittels Wasserkraftmaschinen erlaubt. Die Wasserkraft gehört damit zu den regenerativen oder erneuerbaren Energiequellen und wird diesem Prinzip entsprechend auch in Pumpspeicherkraftwerken eingesetzt.

Mit Wasserkraftwerken werden knapp 18 % der weltweit erzeugten elektrischen Energie erzeugt. Wasserkraft liegt damit fast gleichauf mit der Kernkraft. Wasserkraft ist derzeit die einzige erneuerbare Energie, die nennenswert zur Versorgung der Erdbevölkerung beiträgt. Die anderen erneuerbaren Energieformen wie Sonnenenergie, Windenergie, Erdwärme und Biomasse tragen zusammen rund 2,1 % bei.

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Wasserrechtliche Erlaubnis

Das Wasserhaushaltgesetz (WHG) schreibt im Zusammenhang mit der Nutzung bzw. Herstellung einer Erdwärmeheizung eine wasserrechtliche Erlaubnis vor, die bei der Unteren Wasserbehörde des Kreises beantragt werden muss. In Abhängigkeit der geologischen Verhältnisse insbesondere hinsichtlich des Trinkwasserschutzes verlangen einige Ämter nur eine Bohrungsanzeige, andere hingegen eine Bohrungsgenehmigung. Verantwortlich für die Einholung einer Erlaubnis ist grundsätzlich der Grundstückseigner. Die Anträge sollten jedoch vom Bohrunternehmer bzw. von dem mit dem Bau der Anlage beauftragten Planer in Zusammenarbeit mit dem Grundstückseigner gestellt werden.

Erdwärme ist laut Bundesberggesetz (BBergG) ein „bergfreier Bodenschatz“, dessen Nutzung vom Staat konzessioniert wird. Wenn Erdwärme unter einem Grundstück für die Nutzung auf dem gleichem Grundstück gewonnen wird, regelt dies §4 BBergG als eine Ausnahme: Nur ab einer Bohrtiefe von über 100 Metern müssen die Bergbehörden wegen einer Genehmigung der tiefen Bohrung eingeschaltet werden. Bergrechtliche Verfahren sind ansonsten nur erforderlich, wenn z. B. bei größeren Anlagen die Nutzung die Grundstücksgrenzen überschreitet.

In einigen Bundesländern gibt es vorgegebene Grenzabstände zum Nachbarn. Diese variieren von 3 bis 5 Metern. Falls der Grenzabstand nicht eingehalten werden kann, empfiehlt es sich einen Fachplaner dazuzunehmen, der die Temperaturbeeinflussung im Umfeld der Erdwärmesonden insbesondere in Richtung des Nachbargrundstücks modellieren kann. Fällt die Beeinflussung geringer aus als es durch den Grenzabstand vorgesehen ist, so kann auch dieser Grenzabstand ggf. bergrechtlich freigegeben werden.

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Wasserstoff

Wasserstoff kann aus regenerativ erzeugtem Strom mittels Elektrolyse gewonnen werden. Kostengünstiger ist allerdings die Gewinnung durch direkte chemische Umwandlung von Biomasse bei hohen Temperaturen (Steam-Reforming). Wasserstoff lässt sich mit Verbrennungsmotoren oder Brennstoffzellen nutzen.

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Wasser/Wasser-Wärmepumpen

Unter allen Wärmepumpen-Typen erreichen Wasser/Wasser-Wärmepumpen die besten Leistungszahlen. Aufgrund der im gesamten Jahr ausreichend vorhandenen (Grund-) Wasserwärme lassen sich Wasser/Wasser-Wärmepumpen monovalent betreiben, also ohne einen weiteren Wärmeerzeuger.

Wärmeträgermedium ist auf der Seite der Wärmequellen zum größten Teil Grundwasser, das in einem Saugbrunnen bei konstant 8-12 °C gefördert wird. Es gibt einen Teil seiner Wärme in einem Wärmetauscher an den Kältekreislauf der Wärmepumpe ab. Ein Schluckbrunnen nimmt das abgekühlte Wasser nach dem Systemdurchlauf wieder auf.

Ein zusätzlicher Wärmetauscher wird dann zwischengeschaltet, wenn eine geringe Wasserqualität vorherrscht, die den Wärmetauscher nach einiger Zeit zusetzt, etwa durch Verockerung. Ein zwischengeschalteter Wärmetauscher lässt sich gut reinigen.

Wie bei der Sole/Wasser-Wärmepumpe bildet der leise und wartungsarme Scroll-Verdichter das Herzstück der meisten Wasser/Wasser-Wärmepumpen kleiner und mittlerer Leistung. Auch die übrige Arbeitsweise erfolgt analog zur Sole/Wasser-Wärmepumpe. Wasser/Wasser-Wärmepumpen werden im Haus aufgestellt. Für den Betrieb im Einfamilienhaus ist eine Aufstellfläche von etwa einem Quadratmeter für die Wärmepumpe notwendig.

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Watt

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Elektrischer Leistungsmesser 

Watt ist die SI-Einheit der Leistung in der Physik. Sie wurde benannt nach James Watt, dem schottischen Erfinder, der durch signifikante Verbesserungen an der Dampfmaschine weltberühmt wurde. Die Leistung gibt die Änderung der Energie W oder E (Arbeit) im Zeitintervall t an. Da Energie nicht vernichtet sondern immer nur umgewandelt wird, gibt die Leistung an, wie viel Energie umgewandelt wird. Beispiel: Eine Glühlampe mit einer Leistung von 60 W wandelt bei konstanter Leistung in einer Stunde 60 Wh oder 0,06 kWh elektrischer Energie in Licht und Wärme um.

Die Hersteller elektrischer Geräte sind zur Angabe der maximalen Leistungsaufnahme verpflichtet. Dies ist stets ein größerer Zahlenwert als die Leistungsabgabe und kommt damit im Allgemeinen dem Interesse der Werbung entgegen. Die abgegebene Leistung kann weit geringer sein, je nach Wirkungsgrad, d. h. den Energieverlusten bei der Wandlung der elektrischen Energie in andere Energiearten.

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Windenergie

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Verteilung der Windgeschwindigkeiten 

Bei der Windenergie handelt es sich um die kinetische Energie der bewegten Luftmassen der Atmosphäre. Sie ist eine indirekte Form der Sonnenenergie und zählt deshalb zu den erneuerbaren Energien. Die Windenergie-Nutzung ist die älteste Form, Energie aus der Umwelt zu schöpfen, und war bereits im Altertum bekannt.

Die ungleichmäßige Einstrahlung der Sonnenenergie auf die Erdoberfläche bewirkt eine unterschiedliche Erwärmung der Atmosphäre, der Wasser- und der Landmassen. Dann ist eine Seite der Erde, die Nachtseite, der Sonne abgewandt, zudem ist die solare Einstrahlung in Äquatornähe größer als an den Polen. Schon durch die hierbei entstehenden Temperatur- und damit auch Druckunterschiede, geraten die Luftmassen zwischen der Zone um den Äquator und den Polen als auch zwischen der Tag- und der Nachtseite der Erde, in Bewegung. Die Rotation der Erde trägt ebenfalls zur Verwirbelung der Luftmassen bei, und die Schiefstellung der Rotationsachse der Erde zur Ebene, die die Erdbahn durch das Umkreisen der Sonne bildet, (ekliptikale Ebene) führt zu jahreszeitlichen Luftströmungen.

Es entwickeln sich Hoch- und Tiefdruckgebiete. Da die Erde sich dreht, sind die vom Hoch- in ein Tiefdruckgebiet fließenden Luftmassen dem Einfluss der aus der Rotation resultierenden Corioliskraft ausgesetzt; sie strömen deshalb nicht geradlinig zum Ziel. Vielmehr bilden sich auf der Nord- und Südhalbkugel Wirbel mit jeweils anderer Drehrichtung. Auf der Nordhalbkugel strömen die Luftmassen (aus dem Weltall gesehen) gegen den Uhrzeigersinn in ein Tiefdruckgebiet hinein und mit dem Uhrzeigersinn aus einem Hochdruckgebiet heraus. Auf der Südhalbkugel sind die Orientierungen umgekehrt.

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Wirkungsgrad

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Darstellung des Wirkungsgrads einer Glühlampe in einem Sankey-Diagramm 

Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand. Er wird häufig mit dem Gütegrad verwechselt. Der Wirkungsgrad wird verwendet, um die Effizienz von Energiewandlungen beispielsweise von Wärme in mechanische Energie aber auch für Energieübertragungen zu beschreiben.

Neben der allgemeinen Definition haben sich auch weitere Begriffe, wie beispielsweise Nutzungsgrad oder Arbeitszahl etabliert, die je nach Fachbereich bestimmte Randbedingungen und Besonderheiten des Energieflusses in den zu betrachtenen Systeme berücksichtigen. Der Wirkungsgrad von Wärmepumpen wird häufig mit der Leistungszahl oder der Jahresarbeitszahl definiert.

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Wohnungslüftung

Die Wohnungslüftung, ob gewollt oder ungewollt, determiniert einen erheblichen Teil des Heizenergieverbrauches eines Hauses. Das beginnt beim Wärmeschutz der Wände, reicht über die Qualität der Heizanlage, die Gebäudeform bis hin zur individuellen Wohnungslüftung der Bewohner. Der relative Anteil der Lüftung am gesamten Energiebedarf ist stark abhängig vom Gebäudetyp. Wer beispielsweise im Einfamilienhaus nicht richtig lüftet, verbraucht jährlich bis zu 3000 Liter Heizöl – nur für die Lüftung.

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