Glossar - Begriffe verständlich erklärt
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Übersicht
>> Umwälzpumpe
>> U-Wert
Überströmöffnungen
Damit Anlagen zur kontrollierten Wohnraumlüftung die richtige Luftwechselrate erreichen, muss die Luftströmung von Raum zu Raum gewährleistet sein. Dazu werden zwischen den Räumen Überströmöffnungen vorgesehen, beispielsweise durch Lüftungsgitter in Innentüren oder Wänden, oder durch gekürzte Türblätter der Innentüren. Überströmöffnungen zum Badezimmer sollten so bemessen und angeordnet werden, dass Zugerscheinungen vermieden werden, da man nach dem Baden oder Duschen besonders sensibel auf Luftströmungen reagiert.
Umwälzpumpe
Eine Umwälzpumpe in einer Heizungsanlage ist eine Kreiselpumpe, die das erwärmte Wärmeträgermedium (meist Wasser) zu den Heizkörpern und Hausanschlussstationen fördert und gleichzeitig von dort das abgekühlte Wasser aus dem Rücklauf wieder zurück führt, um es in der Heizung erneut zu erwärmen. Dieser Kreislauf wird als Heizkreis bezeichnet, in dem die Umwälzpumpe lediglich die Arbeit zur Überwindung der Reibung im Leitungssystem leisten muss. Dagegen ist der Aufwand an Hubarbeit vernachlässigbar.
Vor der Verfügbarkeit von elektrischer Energie funktionierten Warmwasserheizungen nach dem Schwerkraftprinzip. Mit dem Einsatz von Umwälzpumpen können komplexere Heizkreise realisiert und die Heizenergie durch bedarfsabhängige Steuerungen effizienter genutzt werden. Heizungsbauer bezeichnen sie gerne als Schwerkraftbeschleuniger. Sie fördern relativ große Wassermengen und bauen dabei nur geringe Pumpendrücke auf.
Es ist sinnvoll, die Umwälzpumpe auf geringste Leistung zu schalten, wenn der Brenner keine Wärmeenergie liefert. Während dieser Zeitspanne bedeutet es nur Energieverlust, das Wasser mit hoher Geschwindigkeit im Kreis zu pumpen. Im Falle einer abgesperrten Leitung oder stark reduzierten Durchfluss, verringert sich der Strom- und damit Leistungsbedarf der Pumpe.
U-Wert
Als U-Wert wird der Wärmedurchgangskoeffizient der verschiedenen Bauteile bezeichnet. Die Wärmeverluste der Gebäudehülle wurden gemäß der Energieeinsparverordnung über die einzelnen Flächen und die zugehörigen U-Werte der Gebäudebauteile ermittelt.
Die Qualität eines Gebäudes bzw. seiner Bauteile, bezogen auf den Wärmeverbrauch, beschreibt der so genannte U-Wert. Dieser Wert macht deutlich, wie viel Energie pro Quadratmeter bei einer Temperaturdifferenz von einem Grad Kelvin durch dieses Bauteil verloren geht.
Deshalb gilt: Je niedriger der U-Wert ist, desto besser ist dieses Bauteil zu beurteilen.
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