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Stoltenberg Energie GmbH

Ihr Spezialist für Erdwärme und Wärmepumpen

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Glossar - Begriffe verständlich erklärt

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Übersicht

>> Dampfkraftwerk

>> Dampfmaschine

>> Deckenheizung

>> Dichtheit eines Gebäudes

>> Dieselkraftstoff

>> Direktverdampfung

Dampfkraftwerk

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Dampfkessel und zugehöriges Tragwerk in einem Kohlekraftwerk 

Ein Dampfkraftwerk ist die vorherrschende Bauart eines Kraftwerks zur konventionellen Erzeugung elektrischer Energie aus fossilen Energieträger, bei der die thermische Energie von Wasserdampf in einer Dampfturbine (in der Frühzeit in einer Kolbendampfmaschine) ausgenutzt wird.

Der zum Betrieb der Dampfturbine notwendige Wasserdampf wird in einem Dampfkessel aus zuvor gereinigtem und aufbereitetem Wasser erzeugt. Durch weiteres Erwärmen des Dampfes im Überhitzer nimmt die Temperatur und das spezifische Volumen des Dampfes zu. Vom Dampfkessel aus strömt der Dampf über Rohrleitungen in die Dampfturbine, wo er einen Teil seiner zuvor aufgenommenen Energie als Bewegungsenergie an die Turbine abgibt. An die Turbine ist ein Generator angekoppelt, der die mechanische Leistung in elektrische Leistung umwandelt. Danach strömt der entspannte und abgekühlte Dampf in den Kondensator, wo er durch Wärmeübertragung an die Umgebung kondensiert und sich als flüssiges Wasser an der tiefsten Stelle des Kondensators sammelt. Über die Kondensatpumpen und den Vorwärmern hindurch wird das Wasser in einen Speisewasserbehälter zwischengespeichert und dann über die Speisepumpe erneut dem Dampfkessel zugeführt. Wasser-Dampf-Kreisläufe in modernen Kraftwerken haben kompliziertere Schaltungen, um die Brennstoffenthalpie mit höchstem Wirkungsgrad in elektrische Leistung umzusetzen.

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Dampfmaschine

Eine Dampfmaschine ist eine Wärmekraftmaschine, die Wärmeenergie teilweise in mechanische Arbeit umwandelt. Die heute industriell verbreitete Bauform ist die Dampfturbine. Unter einer „Dampfmaschine“ wird aber im Deutschen vor allem die Kolbendampfmaschine, eine dampfgetriebene Kolbenmaschine, verstanden. Die Dampfmaschine war die erste Kraftmaschine, die mit fossilen Energieträgern häufig in Form von Steinkohle betrieben wurde.

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Deckenheizung

Die Deckenheizung ist eine Form der Flächenheizung für Gebäude. Hierfür werden entweder Deckenstrahlplatten oder elektrische Heizstrahler verwendet. Deckenstrahlplatten sind statische Heizelemente in Form von Profilbändern aus Stahlblech mit eingeschweißten Rohren und oben zur Decke einliegender Wärmedämmung, die an die Warmwasser-Heizungsanlage angeschlossen werden. Die Strahlungswärme geht ungehindert durch die Raumluft und wird beim Auftreffen auf den Fußboden, die Raum-Umschließungsfächen oder die Einrichtungsgegenstände in Wärmeenergie umgewandelt. Die Oberflächen-Temperaturen steigen um 1-3 K über Raumluft-Temperatur. Größe und Anzahl der Deckenstrahlplatten richten sich nach der gewünschten Strahlungsintensität oder der Heizmittel-Temperatur.

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Dichtheit eines Gebäudes

Die Dichtheit eines Gebäudes soll sicherstellen, dass der Austausch der Raumluft nicht unkontrolliert aufgrund der Luftdruckverhältnisse, sondern gezielt nach hygienischen oder gesundheitlichen Erfordernissen erfolgen kann. Unerwünschte Luftwechsel über Bauteilfugen bedeuten nicht nur höhere Heizkosten, sondern können auch zu Bauschäden führen, falls feuchte Luft in kalten Bauteilschichten Tauwasser bildet.

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Dieselkraftstoff

Dieselkraftstoff (auch Diesel oder Dieselöl genannt) ist ein Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, das als Kraftstoff für einen Dieselmotor geeignet ist.

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Direktverdampfung

Ein Direktverdampfungssystem per Wärmerohr (auch Heatpipe genannt) ist ein Wärmeübertrager, der unter Nutzung von Verdampfungs- und Kondensationswärme eines Stoffes eine hohe Wärmestromdichte erlaubt.

Das Wärmerohr besteht aus einem hermetisch gekapselten Rohr mit je einer Wärmeübertragungsfläche für Wärmequelle und -senke. Das Rohr ist mit einer gewissen Menge eines Wärmeübertragungsmediums gefüllt. Das Medium ist zum Teil flüssig und füllt den restlichen Raum mit Dampf aus. Der Druck im Rohr ist sehr klein und die Flüssigkeit an der heißen Seite beginnt bei Wärmeeinwirkung sofort zu verdampfen. Dadurch wird dem zu kühlenden Material die Wärme entzogen. Der Dampf strömt zur Senke (Kühlzone) und muss die Verdampfungswärme wieder abgeben. Dies geschieht zum Teil durch Konvektion oder einer kühleren Umgebung. Dabei findet die Kondensation des Dampfes statt und der flüssig gewordene Dampf kehrt (gekühlt) zum Flüssigkeitsbereich zurück. Dadurch ist sie wieder für eine Wärmeaufnahme bereit. Es findet somit ein Kreislauf statt. Bei geeigneter Konstruktion des Wärmerohrs zirkuliert das Medium allein durch Schwerkraft oder durch die Kapillarwirkung eines Dochtes. Außerdem können so begrenzte Entfernungen überbrückt werden.Die Leistung erhöht sich bei schnellerer Abkühlung der Kondensationszone (Dampf zu Flüssigkeit).

Der Einsatz zur Speisung einer Wärmepumpe erscheint auf den ersten Blick einleuchtend, da diese Lösung durch Weglassen des Wärmeträgerkreislaufs Vorteile hat. Jedoch gibt es berechtigte Bedenken:

  • Die Geräte lassen sich nicht CE zertifizieren, da sie erst vom Anlagenbauer auf der Baustelle hergerichtet werden. Er gilt dadurch als Hersteller und unterzieht sich der Produkthaftung
  • Der Split-Wärmepumpe mit Erdabsorber für direkte Verdampfung haftet bei Verwendung vollhermetischer Kompressoren ein permanentes Betriebsrisiko an, das in der sogenannten Ölrückführung im Kältekreislauf begründet ist. Die Ölrückführung funktioniert nämlich nur, wenn genügend Kältemittel umläuft. Wird der Kältemittelumlauf gestört - Filter zu, E-Ventil defekt, Leckageverluste usw. - wirken die Absorberrohre, von denen meistens jedes einzelne den Ölinhalt des Kompressors aufnehmen kann, als Ölfalle. Der Kompressor läuft ohne Schmierung und fällt aus. Im Gegensatz dazu würde bei einem Kompaktgerät bei einer ähnlichen Störung sofort die Saugdrucküberwachung ansprechen und den Kompressor abschalten.
  • Die üblicherweise verwendeten PE(X)-Rohre sind nicht völlig gasdicht, so daß im Laufe der Zeit ein Problem durch molekulare Diffusion entsteht: das Wärmeträgergas entweicht.
  • Die Installation erfordert höchste Sorgfalt, Sauberkeit und Schutz vor Feuchtigkeit. Diese Voraussetzungen sind an der Baustelle häufig nicht gegeben.

Deshalb haben wir heute Bedenken gegenüber dieser Technik.

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