Entwicklungsgeschichte der Geothermie in Ländern von A - Z
A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z
Salomonen
keine Daten vorhanden
Sambia
keine Daten vorhanden
Samoa
keine Daten vorhanden
San Marino
keine Daten vorhanden
São Tomé und Príncipe
keine Daten vorhanden
Saudi-Arabien
keine Daten vorhanden
Schweden
In der Universitätsstadt Lund wurden bereits 1985 75 % aller Häuser an ein Geo-Fernwärmenetz angeschlossen.
Schweiz
Zur Gewinnung thermischer Energie wird in der Schweiz aus Tunnelbauwerken austretendes Tunnelwasser genutzt, welches ansonsten aus Umweltschutzgründen in Abkühlbecken zwischengespeichert werden müsste, bevor es in örtliche Gewässer abgeleitet werden dürfte. Die erste solche bekannte Anlage wurde 1979 in der Schweiz beim Südportal des Gotthard-Straßentunnels in Betrieb genommen. Sie versorgt den Autobahnwerkhof von Airolo mit Wärme und Kälte. Weitere Anlagen sind zwischenzeitlich dazugekommen, welche vor allem Warmwasser aus Bahntunneln nutzen. Beim Nordportal des in Bau befindlichen Gotthard-Basistunnels tritt bereits heute Tunnelwasser mit Temperaturen zwischen 30 und 34 °C aus. Es soll bald in einem Fernwärmenetz genutzt werden. Das Tunnelwasser des neuen Lötschberg-Bahntunnels wird für eine Störzucht und für ein Tropenhaus verwendet.
1994/1995 errichtet die PAGO AG in Grabs (SG), ein auf Etiketten und Etikettiermaschinen spezialisiertes Unternehmen, einen neuen Geschäftsneubau, bei dem Energiepfähle eingesetzt werden, die einen Energieaustausch mit dem Untergrund ermöglichen. Im Winter kann Wärme für Heizzwecke entzogen werden, im Sommer erfolgt der Kältebezug für die Gebäudekühlung. Mit 570 Energiepfählen von je 14 m Länge wird seither die Primärenergie für den Betrieb einer Wärmepumpe und einer Kältemaschine gewonnen.
Schon 1997 wird jeder vierte Neubau mit Erdwärme beheizt.
In Basel soll nun ein Geothermie-Heizkraftwerk gebaut werden, das nach dem Hot-Fractured-Rock-Verfahren Strom und Wärme liefert. Im Juni 1999 erfolgt die erste 2 km tiefe Bohrung, sie muß wegen geologischer und technischer Probleme jedoch bereits in rund 1.500 m Tiefe abgebrochen werden. Eine zweite Sondierbohrung bis in 2.700 m Tiefe folgt im März 2001.
Im Februar 2004 wird zur Ausführung des Projekts die Geopower Basel AG gegründet – durch die IWB, die Elektra Baselland (EBL), den Gasverbund Mittelland AG und die Geothermal Explorers Ltd. – und im März 2005 werden die Bohrarbeiten für zwei 5.000 m Bohrungen mit der Option auf eine dritte Bohrung an die Firma KCA Deutag vergeben.
Im Mai 2006 startet die erste Tiefbohrung, für die 105 Tage eingeplant sind. Tatsächlich wird die Endtiefe von 5.009 m erst nach 156 Bohrtagen erreicht – dafür jedoch unfallfrei und erfolgreich, denn die anvisierten 200°C sind erreicht.
Nachdem am 2. Dezember das Einpressen von Wasser mit hohem Druck beginnt, damit die in der Tiefe vorhandenen feinen Risse geöffnet und ein unterirdisches Wärmereservoir geschaffen werden kann, wird am 8. Dezember um 17:48 ein Erdstoß mit einer Stärke von Magnitude 3,4 registriert, der in der Region jedoch deutlich verspürt wird und in der Bevölkerung zu Beunruhigung führt. Das Einpressen von Wasser wird umgehend gestoppt und der Druck im Bohrloch abgebaut, so daß das Wasser wieder ausfließen kann. Rund ein Drittel des eingepreßten Wassers wird wieder an die Oberfläche geholt.
Von Dezember 2006 bis März 2007 werden trotzdem insgesamt sieben Erdstöße mit einer Stärke von Magnitude über 2,5 registriert, davon vier mit einer Stärke von über Magnitude 3. Das Projekt wird daraufhin auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
Senegal
keine Daten vorhanden
Serbien
keine Daten vorhanden
Seyschellen
keine Daten vorhanden
Sierra Leone
keine Daten vorhanden
Simbabwe
keine Daten vorhanden
Singapur
keine Daten vorhanden
Slowakische Republik
keine Daten vorhanden
Slowenien
keine Daten vorhanden
Somalia
keine Daten vorhanden
Somaliland
keine Daten vorhanden
Südwestsomalia
keine Daten vorhanden
Spanien
keine Daten vorhanden
Spitzbergen
keine Daten vorhanden
Spratly-Inseln
keine Daten vorhanden
Sri Lanka
keine Daten vorhanden
St. Barthélemy
keine Daten vorhanden
St. Helena
keine Daten vorhanden
St. Kitts und Nevis
keine Daten vorhanden
St. Lucia
keine Daten vorhanden
St. Pierre und Miquelon
keine Daten vorhanden
St. Vincent und die Grenadinen
keine Daten vorhanden
Sudan
keine Daten vorhanden
Südafrika
keine Daten vorhanden
Südkorea
keine Daten vorhanden
Südossetien
keine Daten vorhanden
Südwestsomalia
keine Daten vorhanden
Suriname
keine Daten vorhanden
Swasiland
keine Daten vorhanden
Syrien
keine Daten vorhanden
A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z
[Erdwärme und Wärmepumpen] [Tiefe Geothermie] [Unternehmen] [Referenzen] [Info]


































