Entwicklungsgeschichte der Geothermie in Ländern von A - Z
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Gabun
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Gambia
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Georgien
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Ghana
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Gibraltar
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Glorieuses
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Grenada
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Griechenland
Es hat sich einiges getan in Griechenland. Neue geothermische Felder wurden erkundet, analysiert und bewertet. Die in 2005 in Griechenland installierte tiefengeothermische Leistung beträgt ungefähr 75 MWth. Die Hälfte wird für Gesundheits- und Wellness-Einrichtungen und zum Teil auch zur Beheizung dieser eingesetzt.
Seit Anfang 2000 wird auch die oberflächennahe Geothermie zunehmend mit Sole- und Grundwasser-Wärmepumpen zur Raumheizung genutzt. Mittlerweile werden so auch Großwärmepumpen eingesetzt, die insgesamt eine Leistung von 1 MW th aufweisen und 5,8 TJ/a produzieren. Groß- und Kleinwärmepumpen kommen zusammen auf nahezu 4 MW th und einer Arbeitsleistung von 39,1 TJ/a.
Die Geothermie wird zunehmend auch in der Landwirtschaft genutzt: Auf einer Fläche von 12 ha als Bodenheizung für Spargelzuchten, zur Trocknung von Tomaten, seit 2002 wurden so bereits 15 Tonnen sonnengetrockneter Tomaten produziert, zur Meerwasserentsalzung auf der Insel Kimolos, und zur Züchtung von Spirulina, einer Grün-Blaualge, die sowohl die Wärme der Tiefengrundwässer als auch das in diesen gelöste CO2 selbst zum Wachstum nutzt.
Die geothermische Stromproduktion hingegen konnte nicht wesentlich voran getrieben werden. Lediglich die Tiefbohrung der Public Power Corporation (P.P.C.) im Nordwesten der Insel Lesvos suchte nach hochenthalpischen Lagerstätten. Die seit 2005 geltende Förderung der Erdwärmenutzung führte zu keiner nennenswerten Zunahme der direkten Nutzung der Geothermie. Hingegen werden seitdem Gas betriebene Wärmepumpen verstärkt nachgefragt.
Grönland
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Großbritannien
Sir Charles Parsons (1845 - 1931), Erfinder der Parsons-Dampfturbine, dachte schon zu seiner Zeit daran, bis zu 7 km tiefe, mit Stahl ausgekleidete Schächte anzulegen, um an eine Temperatur von 200°C zu kommen. Zwischen jeweils zwei benachbarten Schächten sollten unterirdische Hohlräume das von der einen Seite zugeführte Waser zu Dampf erhitzen, der daraufhin durch den anderen Schacht entweichen und genutzt werden könnte.
Seit 1977 gibt es Versuche mit dem HDR-Verfahren in Camborne (Cornwall). 1980 wird in die Felsformation von Rosemonowes eine Parallel-Bohrung bis 2.200 m Tiefe eingebracht, die 80°C heißes Wasser findet. Das aus Granit bestehende Gestein weist eine hohe natürliche Radioaktivität auf. Die Kosten des Projektes hatten 20 Mio. Englische Pfund betragen. Bei den Arbeiten zeigte sich aber auch, daß etwa 70 % des hinuntergepumpten Wassers einfach verschwand. Nach Einbringung von Bindemitteln konnten diese Verluste auf 20 % reduziert werden. Das mit nur 50°C wieder hinaufgepumpte Wasser war allerdings zu kalt, um wirtschaftlich genutzt zu werden.
Als weiteres Ziel wurde eine 6 km tiefe Doppelbohrung genannt, mit der in den 1990ern etwa 6 MW Strom erzeugt werden sollten. Die geschätzten Baukosten betrugen hierfür 50 Mio. Englische Pfund, die geplante Nutzungsdauer wurde mit etwa 100 Jahren angegeben – danach würde es einige Tausend Jahre dauern, bis sich der Untergrund wieder erwärmen würde.
Auf Anweisung der Königin wird im Jahr 2002 unter dem Buckingham Palast 122 m tief gebohrt. Das umweltfreundliche Klima-System für eine neue Kunst-Galerie, die anläßlich ihres goldenen Jubiläums erbaut wird, soll mit Erdwärme versorgt werden. Die Ergebnisse sind so beeindruckend, daß sie 2005 auch für einen anderen Teil des Palastes ein neues Heizsystem bestellt, das seine Wärme aus dem 1,6 ha großen See des Palastgartens bezieht.
Guadeloupe
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Guam
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Guatemala
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Guernsey
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Guinea
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Guinea-Bissau
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Guyana
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