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Stoltenberg Energie GmbH

Ihr Spezialist für Erdwärme und Wärmepumpen

Große Mühlenstraße 45
24217 Schönberg

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Entwicklungsgeschichte der Geothermie in Ländern von A - Z

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Falklandinseln

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Färöer

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Fidschi

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Finnland

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Frankreich

In den Orten Melun und Creil, in der Umgebung von Paris, deckt etwa 70°C heißes Tiefenwasser den Heizungs- und Warmwasserbedarf von 5.000 Wohneinheiten (Stand 1979). 1982 werden in fünf Departements insgesamt 20.000 Wohnungen beheizt, und bis 1985/1986 sollten es bereits 500.000 Wohnungen sein.

Mitte 1980 beendete die staatlich kontrollierte Mineral­ölgesellschaft Elf-Aquitaine eine Bohrung in Soultz bei Cronenburg, nördlich von Straßburg in 3.220 m Tiefe. Das 140°C heiße Wasser soll 5.000 Wohneinheiten beheizen. Ebenso wird in der Gegend von Bordeaux die Geowärme genutzt.

1983 berichtet die Presse von dem "Danaides"-Projekt zur Nutzung geothermischer Energie. Es handelt sich um ein Kraftwerk mit geschlossenem Kreislauf. Ein Fluid, Freon, wird durch die Wirkung der Wärmequelle Erdwärme verdampft. Der Dampf steigt in einem Rohr an und wird durch die Abkühlung beim Kontakt mit der Atmosphäre wieder kondensiert. Die Flüssigkeit läuft dann zurück im Kreislauf und treibt eine Turbine, die über einen Generator Strom erzeugt. Natürlich muß der Generator in ziemlich großer Tiefe eingebaut sein, von etwa 500 m bis zu mehreren Kilometern.

1991 wird damit gerechnet, bis zum Jahr 2000 rund 800.000 Wohnungen an die Erdwärme aus den geologisch günstigen Schichten des Pariser Beckens angeschlossen sein werden.

Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der EU wurde im nördlichen Elsaß das HDR-Verfahren in Soultz-sous-Forêts bei Haguenau umgesetzt, von den Startkosten übernahm die EG 4,5 Mio. und das BMFT 3 Mio DM. Zwischen Juli und September 1997 wurde in 2.800 bis 3.500 m Tiefe und im Bereich einer Temperatur von 168°C ein künstliches Kreislaufsystem geschaffen, in das pro Stunde 90 Kubikmeter Wasser mit 20 bar eingebracht und aus einem zweiten Bohrloch mit einer Temperatur von 142°C wieder gefördert wurde, was einer Leistung von 11 MW entsprach. Der Wärmetauscher in der Tiefe hat eine Fläche von 3 km2. Mittels einer erst vor wenigen Jahren entwickelten Tauchpumpe, die bis zu 150°C heißes Wasser fördern kann, gelang es sogar, das Kreislaufsystem ohne Flüssigkeitsverluste zu betreiben, und man stellte mittels Tracermarkierungen fest, daß das Wasser drei bis vier Tage benötigte, um die 450 m lange Strecke zwischen Verpressung und Förderbohrung zurückzulegen.

Die Anlage selbst verbrauchte zu ihrem Betrieb etwa 5 % der erzeugten Energie. Aus der thermischen Leistung von 10 MW ließen sich derzeit aber erst 4 MW Elektrizität gewinnen. 1999 wurde die Bohrung auf 5.084 m Tiefe vertieft, wo man 200°C heißes Gestein erwartete. Damit ließe sich eine Wasseraustrittstemperatur von 180°C erreichen, die zur Stromerzeugung besser geeignet ist. Bis 2002 war die Inbetriebnahme einer 5 MW Turbine geplant.

Im badischen Bühl, nur 50 km entfernt, sollte das erste kommerziellen HDR-Kraftwerk der Welt entstehen. Es sollte sich die hohen Temperaturen in 4.500 m Tiefe zunutze machen und 10 MW elektrische sowie 90 MW thermische Leistung haben. 1999 wird das Projekt aufgrund der auf dem europäischen Markt stark gesunkenen Strompreise jedoch auf Eis gelegt.

2006: Geothermiestrom wird in Frankreich mit zwölf Eurocents pro Kilowattstunde vergütet.

Französische Süd- und Antarktisgebiete

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Französisch-Guayana

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Französisch-Polynesien

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Günter Grass nutzt Erdwärme von Stoltenberg Energie


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