Entwicklungsgeschichte der Geothermie in Ländern von A - Z
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Dänemark
Hier wird in der Nähe von Aarhus wirtschaftlich nutzbare Erdwärme zur Versorgung der Stadt gesucht.
Demokratische Republik Kongo (Zaire)
keine Daten vorhanden
Deutsche Demokratische Republik (bis 1990)
Die erste Tiefenbohrung der Welt wurde 1867 in Sperenberg vorgenommen. Man fand heraus, daß in 1.000 m Tiefe Temperaturen von 30°C – 40°C, in 2.000 m sogar schon 60°C – 70°C vorkommen.
Seit 1980 wird die Erschließung der Erwärme in verschiedenen Projekten vorangetrieben. Bei Bohrungen zur Erdöl- und Erdgasprospektion im Norden der DDR werden in 8.000 m Tiefe 280°C gemessen, was zeitweilig sogar ein Weltrekord war.
Ab 1984 wird in Waren-Papenberg (am Müritzsee) 60°C bis 90°C warmes Thermalwasser aus 1.500 m Tiefe gefördert, das für die Beheizung und den Warmwasserbedarf von 860 Wohnungen, 11 Einfamilienhäusern, einer Schule und einem Kindergarten der Stadt genutzt wird. Da das Wasser einen sehr hohen Salzgehalt von 250 – 350 g pro Liter hat (Ostsee: 9 – 10 g/l), wird es über eine Verpreß-Sonde wieder in den Boden gepumpt. Die Energieleistung der Anlage beträgt 3,5 MW, gekostet hatte sie 10 Mio. Ost-Mark.
1990 gibt es drei Projekte unter der Regie des VEB Geothermie Neubrandenburg. Nach Waren gingen 1987/1988 Geothermie-Anlagen in Neubrandenburg (5,5 MW) und in Prenzlau (3,6 MW) in Betrieb – und weitere sechs Projekte waren kurz vor der Wiedervereinigung in der Vorbereitungsphase, das größte davon bei Schwerin, wo 1989 mit dem Bau einer 50 MW Anlage begonnen worden ist, die dann aber erst einmal aufgrund der unsicheren Finanzierung ‚auf Eis gelegt’ wurde.
Ebenso ging es den Projekten in Schwerin und Stralsund, nachdem am 01.01.1991 der Vertrag ausgelaufen ist, mit dem bis dahin von staatlicher Seite die Niederbringung neuer Bohrungen finanziert wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte man mit einer wirtschaftlich erzielbaren Heizenergie von 600 bis 1.000 MW für den Norden der DDR gerechnet. Anfang 1991 wurden zum Erhalt und zur Erweiterung des geothermischen know-hows der ‚Neuen Bundesländer’ vom BMFT kurzfristig 3 Mio. DM bewilligt.
Da die Geothermie-Anlage in Prenzlau erhebliche Schwächen aufwies, wurde sie 1989 stillgelegt. Um eine der vorhandenen Sonden zu nutzen, wurde später allerdings bis auf 3.000 m weitergebohrt.
Die weitere Entwicklung ist bereits in der Rubrik ‚Bundesrepublik Deutschland’ dokumentiert worden (s.o.).
Deutschland
siehe Bundesrepublik Deutschland
Dhekelia
keine Daten vorhanden
Dominica
keine Daten vorhanden
Dominikanische Republik
keine Daten vorhanden
Dschibuti
keine Daten vorhanden
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