Entwicklungsgeschichte der Geothermie in Ländern von A - Z
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Abchasien
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Afghanistan
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Ägypten
Ägypten stellt bereits 1983 einen Betrag von 2,29 Mio. $ bereit für die Kartographierung möglicher Thermalquellen im Sinai, bei Suez und Fayyoum.
Aland
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Alaska (USA)
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Albanien
Albaniens bekannteste geothermische Lagerstätten finden sich in Kruja, Ardenica und Peshkopia. Insbesondere niedrigenthalpische Quellen mit Temperaturen bis 65.5°C prägen Teile des Landschaftsbildes Albaniens. Viele verwaiste Öl- und Gasbohrungen können als weitere mögliche Heizquellen in Betracht gezogen werden, obwohl besagte Quellen außerordentlich gute Möglichkeiten bieten, um den Tourismus durch attraktive thermale Anwendungen zu beleben. Derzeit gibt es bereits fünf Bäder, die die Geothermie und die Thermalwässer zu balneologischen und Heizzwecken verwenden. Die thermische Leistung dieser Quellen beträgt insgesamt 9,6 MW, von denen jährlich 8.5 TJ genutzt werden.
Algerien
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Amerikanische Jungferninseln
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Amerikanisch-Samoa
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Andorra
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Anguilla
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Angola
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Antarktika
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Antigua und Barbuda
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Äquatorialguinea
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Argentinien
01.12.08: Öl und Gold planen neue Geothermiekraftwerke
In Argentinien steht anscheinend eine Renaissance der Geothermie bevor. Nachdem in den 90ern des vergangenen Jahrhunderts ein erstes kleines Kraftwerksvorhaben scheiterte, soll es nun richtig zur Sache gehen. Beteiligt sind u. a. die in Broomfield, Colorado beheimatete Fellows Energy Ltd, ein traditionsreiches Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor, sowie die argentinische Grupo Minero Aconcagua SA (GMA), die im Gold-, Silber- und Kupferbergbau aktiv ist.
Fellows hat vor wenigen Tagen einen Optionsvertrag auf den Einstieg in zwei geplante geothermische Kraftwerke mit der heimischen Geothermia Andina SA geschlossen. Es handelt sich dabei um die Projekte Valle Del Cura und Tuzgle-Tocomar in den Anden. Für beide Vorhaben werden derzeit Machbarkeitsstudien erstellt. Die Fachtleute beider Unternehmen gehen davon aus, dass sich an den beiden Vorhaben zusammen rund 300 MW elektrischer Leistung installieren lassen. Ebenso arbeitet man bei Fellows an einer Studie für ein drittes argentinisches Projekt, einem 30-MW-Kraftwerk, das als erste Einheit einer späteren 100-MW-Anlage vorgesehen ist.
Bereits weit vorangeschritten sind wohl auch die Verhandlungen mit einem weiteren Partner, der Grupo Minero Aconcagua SA. Mit der GMA plant man den Bau gemeinsamer geothermische Kraftwerke und Windparks in Zentral- und Süd-Argentinien.
Quelle: Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie e.V.
Armenien
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Aruba
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Aserbaidschan
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Ashmore und Cartierinseln
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Äthiopien
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Australien
08.12.08: Geothermie-Strom für Melbourne?
Das jedenfalls ist die Absicht des australischen Projektentwicklers Greenearth Energy Limited. Das Unternehmen verfügt im Bundesstaat Victoria seit 2007 über das 8.440 km2 große Konzessionsgebiet GP10, das u. a. unmittelbar an die australische Metropole anschließt. Nun gab Greenearth die Ergebnisse erster geologischer Untersuchungen in einem 462 km2 umfassenden, zur Konzession GP10 gehörenden Gebiet des Otway Basin zwischen den Städten Geelong und Torquay, südwestlich von Melbourne bekannt. Innerhalb dieses Bereichs, so Greenearth, müsse man auf Grund der nun vorliegenden Daten von einem geothermischen Potenzial von rund 260.000 PJ ausgehen, genug, „um den Bedarf Victorias mehr als 150 mal zu decken“. Sollten die geplanten Erkundungsbohrungen das Resultat bestätigen, besteht die Absicht, in der Region ein erstes Kraftwerk zu errichten. Diese Meldung kam rund eine Woche nach der Ankündigung des in Queensland beheimateten Projektentwicklers Hot Rock Limited in ihrem an GP10 angrenzenden Konzessionsgebiet umgerechnet 9 Millionen Euro in Explorationsarbeiten für das dort vorgesehene Kraftwerk Koroit zu investieren.
Quelle: Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie e.V.
Chronologie: Als erstes Unternehmen beginnt 2005 Geodynamics mit Geothermie-Arbeiten in Australien. Man möchte das Hot-Rocks-Energiegewinnungsverfahren anwenden, doch im zweiten Bohrloch bricht der Bohrkopf ab, aufwendige Rettungsaktionen bleiben erfolglos und das Loch muß aufgegeben werden.
Ende 2006 sind es bereits 15 Gesellschaften, die geothermische Exploration betreiben und sich insgesamt über 100 Lizenzgebiete gesichert haben. Inzwischen ist die Aussicht auf emissionsfreie Energie aus heißen Steinen so interessant geworden (Stichwort Emissionszertifikate), daß sich auch die großen Energiekonzerne an Unternehmen wie Geodynamics oder Green Rock Energy beteiligen. Bei Geodynamics steigt die Ölgesellschaft Woodside Petroleum mit ihrer langjährigen Erfahrung mit Bohrlöchern ein.
Besonders interessant sind die tiefen Granitschichten im Cooper Basin, einer fast menschenleeren Gegend in der Landesmitte, die auch an der Oberfläche zu den heißesten Zonen der Welt gehört. Dort entströmt einem Bohrloch bereits fast 300°C heißer Dampf, der aus 5.000 m Tiefe kommt.
Mitte 2007 verkündet die Australische Arbeitspartei (ALP), daß sie im Fall ihres Wahlsieges 50 Mio. Aus-$ zur Finanzierung von Erdwärme-Probebohrungen bereitstellen wird.
Im Oktober meldet die Presse, daß Geodynamics, nun mit einem speziell für sie angefertigten Bohrturm, damit begonnen hat ein drittes Loch zu bohren – als Anfang einer kommerziellen Pilotanlage, die ab 2009 rund 13 MW produzieren wird. Rentiert sich die Investition von 30 Mio. €, soll modular weitergebaut werden. Für eine 300 MW Anlage müssen dann rund 40 Bohrlöcher abgesenkt und eine Hochspannungsleitung aus der Wüste zum nationalen Netz installiert werden, was etwa 485 Mio. € kosten wird.
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