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Stoltenberg Energie GmbH

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Erdwärme und Öl im Vergleich

Übersicht

>> Was ist das Besondere am Rohstoff Öl?

>> Wie wird sich der Ölpreis zukünftig entwickeln?

>> Wie schätzen Experten die Marktentwicklung ein?

>> Warum ist Erdwärme ein effektives Substitut für Öl?

>> Was sind die wichtigsten Vorteile einer Erdwärmeheizung gegenüber einer Ölheizung?

>> Neueste Beiträge und Fragen zum Thema

Was ist das Besondere am Rohstoff Öl?

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Entwicklung des Ölpreises (Brent) innerhalb der letzten Jahre (Quelle: Stoltenberg Energie GmbH) 

Öl ist wohl der wichtigste Energieträger der Welt. Als Rohöl gefördert und in Raffinerien veredelt, wird er sowohl als Treibstoff für Autos, Schiffe und Flugzeuge verwandt als auch als Brennstoff für Heizungen oder Kraftwerke genutzt. Aber nicht nur das. Er ist auch Rohstoff für viele Produkte, die das tägliche Leben dominieren. Und selbst in Düngemitteln für die Landwirtschaft ist er in erheblichem Umfang vorhanden. Als Basis der Industrialisierung ist heute jede Wertschöpfungskette vom Öl beeinflusst. Diese Abhängigkeit war angesichts der vermeintlich unerschöpflichen Lagerstätten, der mit der weltwirtschaftlichen Entwicklung korrelierten Nachfrage und den daraus resultierenden niedrigen Preise, lange Zeit zu vertreten. Öl wurde die Grundlage wirtschaftlichen Wachstums und Wohlstands.

Diese Konstanten haben sich jedoch verändert. Während sich der Lebensstandard in den westlichen Industrienationen innerhalb einer Generation annähernd verdoppelte, so steigt dieser im gleichen Zeitraum zum Beispiel in Indien und China um ein Vielfaches. Die Nachfrage nach Öl als Grundlage dieses Wachstums übersteigt plötzlich das Angebot. Dazu nicht genug. Die weltweiten Fördermengen nähern sich dem oberen Limit und können mit der Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Sie könnten vielleicht noch um ein bis zwei Prozent steigen, aber die alten Ölfelder versiegen schneller als neue Lagestätten gefunden werden. Diese fundamentalen Änderungen führen zu erheblichem Preisanstieg und –volatilität: So führen nicht nur geopolitische Spannungen sondern auch Meldungen über heraufziehende Hurricanes im Süden der USA zu erheblichen Preisaufschlägen an den Rohstoffbörsen.

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Wie wird sich der Ölpreis zukünftig entwickeln?

Anfang 2008 übersprang der Ölpreis die magische Grenze von 100 Dollar pro Barrel. Ein halbes Jahr später notierte das Fass Rohöl an den Börsen bereits bei einem neuen Allzeithoch von 147 Dollar. Damit ist der Ölpreis seit Anfang des Jahres 2008 um fast 50 Prozent gestiegen. Neben spekulationsbedingten Investitionen sind es aber auch fundamentale Rahmenbedingungen, die den Ölpreis stark beeinflussen. Dies sind der schwache US-Dollar, geopolitische Spannungen zum Beispiel im Atomstreit zwischen dem Iran und den USA, Terroranschläge auf Ölförderanlagen in Nigeria, ein starkes Wirtschaftswachstum in Asien und damit einhergehender großer Nachfrage nach Öl sowie eine an Macht verlierende OPEC, die die derzeitige Förderquote nicht erhöhen will oder kann. Für steigende Preise sind aber auch vermehrt Wirbelstürme im Golf von Mexiko verantwortlich. So muss im Zeitraum von Juni bis November jeden Jahres mit höheren Ölpreisen aufgrund von sturmbedingten Produktionsausfällen gerechnet werden, da sich neben unzähligen Ölanlagen im Süden der USA auch viele empfindliche Ölförderplattformen im Golf von Mexiko befinden. Zuletzt verursachten die Wirbelstürme "Kathrina" und "Rita" in 2005 erheblichen Schaden und Meteorologen erwarten für 2008 ein überdurchschnittlich hohes Sturmaufkommen. Die Einschätzung dieser Parameter wird von Ökonomen weltweit kontrovers diskutiert. Allen gemein ist jedoch, dass der Ölpreis die 100 Dollar-Marke mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder unterschreiten wird und der Euroraum aufgrund der Marktmodalitäten nicht von einem Sinken der Ölpreise profitieren wird.

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Wie schätzen Experten die Marktentwicklung ein?

Laut Goldman Sachs ist die Wahrscheinlichkeit für einen höheren Ölpreis angesichts einer anhaltend hohen Nachfrage nach Rohöl und zugleich begrenzten freien Förderkapazitäten mit Preisen von 150 bis zu 200 US-Dollar je Barrel in den nächsten sechs bis 24 Monate gestiegen. Die Credit Suisse hat in diesem Zuge die hauseigene Ölpreisprognose für 2008 von 90 auf 120 US-Dollar pro Barrel angehoben. Für das Jahr 2009 wird allerdings wieder mit einem durchschnittlichen Ölpreis von 110 US-Dollar je Barrel gerechnet.

Viele sehen die aktuellen Preissteigerungen jedoch auch als Spekulationsblase an. So kommt die Commerzbank zu dem Schluss, dass die Möglichkeit einer Preisblase am Ölmarkt gegeben sein könnte, da positive Meldungen gänzlich ignoriert werden. Dazu gingen überdies viele Händler auch davon aus, dass schon ein kleiner Auslöser wie z.B. eine Fördermengenerhöhung seitens der OPEC eine gewaltige Verkaufspanik und damit eine umfangreiche Kurskorrektur mit Preisen von um die 100 US-Dollar auslösen könnte. Aber selbst die Commerzbank rechnet intern damit, dass der Ölpreis zunächst die 150 US-Dollarmarke erreichen wird, bevor es zu einer deutlichen Preiskorrektur kommen kann.

Einstimmig wird jedoch deutlich gemacht, dass man sich von fallenden Rohölpreisen keine wesentlich günstigeren Heizölpreise im Euroraum versprechen sollte. Sinkende Notierungen für Rohöl stehen in der Regel im Einklang mit einem steigenden US-Dollar bzw. einem fallenden Eurokurs. Da Rohöl an den internationalen Rohstoffmärkten in US-Dollar gehandelt wird, bewirken sinkende Rohölpreise nur teilweise einen günstigeren Heizölpreis.

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Warum ist Erdwärme ein effektives Substitut für Öl?

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Bei gleichen und konstanten Preissteigerungsraten für Öl, Gas und Strom steigt die jährliche Ersparnis durch die Nutzung der Erdwärme kontinuierlich an (Quelle: Stoltenberg Energie GmbH) 

Preisanstieg und Preisschwankungen bestimmen die Heizölversorgung Deutschlands. Besitzer von Ölheizungen müssen nicht nur immer tiefer in die Tasche greifen, um die für die Immobilie nötige Wärme bereitzustellen, sie fühlen sich zudem ausgeliefert und geneppt von den internationalen Erdölproduzenten und –händlern. Daher wird unter Eigenheimbesitzern die Frage nach Alternativen zum Öl intensiv diskutiert.

Eine Alternative, die insbesondere die Politik propagiert, ist die Dämmung der Immobilie. In der Tat, Deutschlands Häusern mangelt es an Wärmeschutz. Es zieht an allen Ecken und Enden. Diese Baumängel zu beseitigen, führt zur Minderung des Energieverbrauchs und somit zu einem geringeren CO2-Ausstoß, den die Bundesregierung bis zum Jahre 2020 massiv reduzieren möchte. Dieser Empfehlung der Politik steht jedoch ein erheblicher Zielkonflikt entgegen: Die Bundesbürger wollen zwar den Klimaschutz fördern, in weitaus größerem Umfang wollen sie jedoch die Heizkosten wieder auf ein normales Niveau zurückführen und gerade dieses Ziel, ist mit Dämmungsmaßnahmen nur kurzfristig zu erreichen. Hat man zum Beispiel eine aufwändige Außenwanddämmung durchgeführt, so ist die teuer erkaufte Reduktion des Energiebedarfs schnell verpufft, da der Ölpreis schneller steigt als das sich ein Großteil der heute empfohlenen Dämmungsmaßnahmen amortisiert haben. Aus diesem Grund sind nicht in jedem Falle Dämmungsmaßnahmen der Heizungssanierung vorzuziehen. In den meisten Fällen macht es wirtschaftlich mehr Sinn, zuerst vom Öl zur Erdwärmeheizung zu wechseln und anschließend sukzessive vom Ersparten das Haus zu dämmen.

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Was sind die wichtigsten Vorteile einer Erdwärmeheizung gegenüber einer Ölheizung?

  • Eine fachmännisch geplante und installierte Erdwärmeheizung produziert aus einer Kilowattstunde Strom viermal soviel Wärme. Da dies mit großem Abstand die geringsten Wärmekosten sind, darf auch im Winter nach Belieben geheizt werden.
  • Der kostenlose Erdwärmeanteil der erzeugten Heizwärme führt zu einer erheblichen Heizkostenstabilität, da im Gegensatz zu einer 10%igen Ölpreiserhöhung, eine Erhöhung des Strompreises, nur zu einem 2,5%igen Heizkostenanstieg führt. Daher ist eine Erdwärmeheizung gerade dann sinnvoll, wenn man sicher gehen möchte, dass die Heizkosten auch im nächsten Winter bezahlbar sind.
  • Die Investition in eine Erdwärmeheizung ist wirtschaftlicher als die meisten Dämmungsmaßnahmen. Ökonomisch sinnvoll ist daher: Zuerst die Erdwärmepumpe, dann die Dämmung!
  • Eine Erdwärmeheizung spart gegenüber einer Ölheizung in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in einem Jahr beachtliche 5 Tonnen CO2 ein. Darüber hinaus entstehen im Haus selbst keinerlei Emissionen.

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Neueste Beiträge und Fragen zum Thema

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