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Stoltenberg Energie GmbH

Ihr Spezialist für Erdwärme und Wärmepumpen

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"Energiekosten reduzieren sich um die Hälfte"

Ab 2009 müssen Bauherren bei Neubauten einen Teil ihres Wärmebedarfs über erneuerbare Energien abdecken. So steht es im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Eine interessante Technologie, die dafür zur Verfügung steht, sind Erdwärmepumpen.

Eine Erdwärmeheizung kann gespeicherte Sonnenwärme aus dem Erdreich ins Haus transportieren. Damit das funktioniert, müssen Wärmepumpen mit Strom angetrieben werden. Je höher die Temperatur der Umgebung und je geringer die zum Heizen benötigte Temperatur, desto effizienter arbeiten sie. Besonders gut passen Wärmepumpenheizungen daher zu Fußboden- oder Wandheizungen, die aufgrund großer Heizflächen mit relativ niedrigen Temperaturen betrieben werden können.

„Solche Systeme sind heute etablierte Technik“, sagt Lars Beckmannshagen, Architekt bei Zebau, dem Hamburger Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt. „Sie rechnen sich allerdings nur, wenn eine Arbeitszahl von vier erreicht wird.“ Das heiße, mit einer Kilowattstunde eingesetztem Strom müssten vier Kilowattstunden Wärme erzeugt werden.

Eine hohe Energieeffizienz sei auch deshalb sinnvoll, weil für den benötigten Wärmepumpenstrom die Energiepreise stiegen. Mehrbedarf würde zudem ausschließlich über Strom gedeckt. „Das wird schnell unrentabel“, gibt Beckmannshagen zu bedenken.

Mit Erdwärmepumpen lässt sich gut die Hälfte der jährlichen Energiekosten einsparen. Ein großes Potenzial, wenn man bedenkt, dass rund 87 Prozent der von Haushalten insgesamt benötigten Endenergie in Deutschland derzeit auf die Erzeugung von Wärme entfallen.

Die Unabhängigkeit von Ölund Gaspreisen motivierte auch Jörg Stockmann, sein Haus umzurüsten. Die Gastherme wich einer Wärmepumpe mit einer Leistung von 17 Kilowatt. „Um die Wärme aus dem Boden aufzunehmen, haben wir einen 500 Liter großen Pufferspeicher und noch einmal etwa 500 Liter Wasservolumen in den vier Kilometer Rohren in der eng verlegten Fußbodenheizung zur Verfügung“, erklärt Stockmann. Da das Haus gut isoliert sei, reiche die Wärme aus. Die Anlage diene der alleinigen Versorgung mit Wärme und Warmwasser und übernehme im Sommer auch noch die Kühlung.

Damit die Sole, ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel, dem Boden Wärme entziehen kann, müssen zunächst Bohrungen gesetzt werden. In die werden dann jeweils die Sonden, Rohrbündel aus Kunststoffschläuchen, eingebracht. „Für unsere Anlage waren vier Bohrungen auf 100 Meter geplant“, so Jörg Stockmann. Da aber nicht alle Bohrungen tief genug gingen, seien es sieben geworden. Ab einer Tiefe von ungefähr zehn Metern herrscht eine konstante Temperatur von etwa 13 Grad Celsius. So unterliegt die Kälteentzugsleistung nur geringen Schwankungen. ...

Textauszug aus: Hamburger Abendblatt vom 03. Januar 2009 - Hans-Jörg Munke

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Günter Grass nutzt Erdwärme von Stoltenberg Energie


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